Weihnachtskleid Sew Along - Finale!

Heute ist es tatsächlich soweit: Mein Kleid ist fertig und ich kann am Finale des Weihnachtskleid Along teilnehmen.

Ein ganz großes Dankeschön geht an Katharina, die uns  durch den Sew Along geführt hat und jeden Sonntag zum Stelldichein gerufen hat.

Einige haben zwischenzeitlich die Segeln gestrichen, und ehrlich gesagt: Ich war auch kurz davor.

Meine Wahl für das Weihnachtskleid fiel auf den Schnitt 124 aus der Burda 12/2013. Der Schnitt war für kurze Größen, also habe ich ihn entsprechend meiner Körpergröße angepasst. Das Probekleid saß super, und es wird auch keine Probe bleiben, sondern mit einem Futter versehen und im Sommer 2014 getragen. Gut möglich, dass es sogar ein Anlasskleid wird. Ich habe da sowas im Urin.

Nachdem also die Probe so gut geklappt hat, hatte ich mich dazu entschieden, mein Weihnachtskleid aus weinrotem Satin zu nähen. Dann kam allerdings ein sehr schöner Kurztrip dazwischen. Ein Wochenende weg sein, bedeutet für mich vor- und nacharbeiten, was den Haushalt anbelangt. Also fehlte mir einiges an Zeit. Hinzu kam, dass auch die Lust etwas zu wünschen übrig ließ, der alljährliche Jahres-End-Stress auf der Arbeit und das Bedürfnis nach selbstgebackenen Plätzen hinzukam. Das Weihnachtskleid wurde immer weiter nach hinten geschoben, bis ich schließlich ranMUSSTE. Der Startschuss für unsere Freindschaft! Der Reißverschluss ging nach dem Einnähen nicht mehr zu, die Manschette habe ich nicht so hinbekommen, wie ich es gerne gehabt hätte - außerdem habe ich sie versengt. Zeit und Lust nahmen kontinuierlich ab. Anstatt des Futters habe ich die Faulpelzvariante gewählt, und habe mir einen Beleg gebastelt. Den Saum wollte ich mit Blindstich versäubern, was gründlich missglückte. Genauso wie das Beziehen der Knöpfe. Aber jetzt wollte ich das Ding fertig machen - koste es, was es wolle. Den Saum habe ich mit Saumfix rumgebügelt, und die Knöpfe sind dunkelgrau, aber wenigstens mit farblich passendem Garn. Und so sieht das Endergebnis aus:


Es war wirklich kein Vergnügen, dieses Kleid zu nähen, aber ich finde den Schnitt nach wie vor super und vielleicht - ganz vielleicht - nähe ich ihn mit einem schönen Baumwollstoff nochmal.

Jetzt ist aber erstmal Pause. Wir werden Weihnachten feiern, uns gnadenlos den Bauch vollfressen, mindestens einen Tag von morgens bis abends auf dem Sofa vor der Glotze verbringen und einfach mal abschalten. Ach so: Und natürlich gucke ich drüben auf dem MMM-Blog mir alle Teilnehmerinnen im schicken Weihnachtskleid an!

Ich wünsche Euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest, ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und jederzeit Happy Sewing!
PS: Bei Cat von Allures-und-Couture läuft zurzeit eine Abstimmung zum Nähnerdwort des Jahres. Mitmachen können alle, also auch die bloglosen Leser_innen. Geht mal rüber und guckt, welche Wörter nomminiert sind. Ich habe mein Kreuzchen schon gemacht ;-)

PPS: Ihr wisst ja: Ab 01.01.2014 blogge ich wieder bei Blogspot. Alle Beiträge sind schon rübergeschaufelt und werden demnächst freigeschaltet, es geht also 1:1 weiter!

Donnerstagsgedanken #4

Hach, was bin ich froh. Heute ist mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Ich muss feststellen, dass ich längst nicht so ausgepowert bin, wie die Jahre zuvor. Und das liegt eindeutig daran, dass ich nicht mehr jeden Tag nach Erkrath gurken muss. Dieser Bürotausch war arbeitstechnisch so ziemlich das beste überhaupt in diesem Jahr. Ich lausche den Staumeldungen und freue mich, dass ich nicht Teil dieser Autoschlange bin, die sich jeden Tag über die A46 quält. Trotzdem freue ich mich auf meinen Urlaub, ein paar freie Tage.
Gestern abend habe ich das Weihnachtskleid fertig gemacht. Den Saum wollte ich per Blindstich nähen, was mir überhaupt nicht geglückt ist. Falten über Falten - eine Katastrophe. Also habe ich die Naht wieder aufgetrennt. Am liebsten hätte ich sie aufgerissen, so wütend war ich. Bei diesem Kleid hat eigentlich nichts so wirklich geklappt, obwohl es wirklich keine Kunst war, diesen Schnitt zu nähen. Zumindest wollte ich passende Knöpfe haben, also bin ich gestern Abend noch losgeschossen, und habe beziehbare Knöpfe und Saumfix gekauft. Als die Verkäuferin mir 4 Meter Saumfix abschnitt, meinte sie: "Sie können doch nähen, wozu brauchen Sie das denn?" "Ja", sagte ich zu ihr, "manche Dinge möchten sich aber von mir nicht nähen lassen. Dann werden die halt geklebt, bevor ich völlig die Fassung verliere." Zu Hause habe ich dann erstmal den Saum bebügelt und danach wollte ich die Knöpfe beziehen. 11 mm groß, die letzte Packung im Regal. Ich habe meinen Stoff mit Vlieseline beklebt, die kleinen Stoffkreise ausgeschnitten, die Kappe auf den Stoff gelegt und in diese weiße Plastikteil gedrückt. Der überstehende Stoff sollte mit einer Schere unter die Zacken von der Kappe gedrückt werden. Super Idee. Klappte leider überhaupt nicht. Weder mit einer Schere, noch mit einem Nahtauftrenner, noch mit einem Fälzelbeil - der Stoff macht da einfach nicht mit. So landeten 6 kleine rote Stoffkreise im Müll. Die Knöpfe habe ich weggepackt; vielleicht versuche ich das mal mit einfachen Baumwollstoff. Hätte ich nachgedacht, hätte ich gleich 6 Ersatzknöpfe mitgenommen. So hat dieses Kleid nun graue Knöpfe aus meinem Fundus. Ich sage mir immer wieder: Es ist nur einen Abend, den wir zusammen verbringen müssen. Das geht auch mit grauen Knöpfen, nude-farbenem Zipper und ungefüttert. So.
Auf alle Fälle habe ich mir schon Gedanken um mein nächstes Projekt gemacht, während mein Knopflochnähfuß ein perfektes Loch nach dem nächsten zauberte. Wenigstens einer, der mitmacht! Ich hätte gerne einen Tellerrock, bin mir aber noch nicht sicher, wie ich den Bund arbeiten soll. Ich hätte gerne einen breiten Formbund - ich muss mal gucken, ob es hierzu nicht ein Schnittmuster in meiner Sammlung gibt.
Als nächstes steht allerdings der Umzug nach Blogger auf dem Plan. Gestern habe ich meinen Reader bei WP gelöscht und den bei Blogger vervollständigt. Ich liege also in den letzten Zügen. Am Sonntag, wenn das Finale vom WKSA ist, poste ich hier das letzte Mal, danach ist alles drüben zu finden.

CreaDienstag am 17.12.2013

Genau noch eine Woche bis Weihnachten, der Countdown läuft. Während bei einigen der Stress jetzt erst losgeht, wird es bei mir wieder ruhiger. Letzte Woche war ziemliches Chaos, nicht nur arbeitstechnisch. Am meisten ärgere ich mich darüber, dass ich mir auch noch selbst ein Bein gestellt habe. Dabei fing der vergangene Dienstag so gut an, und ich bin gut gelaunt morgens mit dem Hund zur Gassirunde aufgebrochen. Als ich die Tür ins Schloss gezogen habe, fällt mir im selben Moment siedendheiß ein, dass der Haustürschlüssel noch am Schlüsselbrett hängt. Verdammt, verdammt, verdammt!! Kurz die Gedanken sortieren: Keine Kaffeemaschine an, nur das Licht brennt. Also kann schon mal nichts passieren. Aber wie komme ich jetzt wieder ins Haus? Meine Schwiegereltern haben zwar einen Ersatzschlüssel, aber ich hatte natürlich auch kein Handy dabei - außerdem war es halb sieben, da schlafen die ja noch. Also blieben nicht mehr so viel Möglichkeiten über. Ich entschied mich dazu, ins Büro zu laufen. Das sind ja inzwischen nur noch 6,8 km. Nach guten 1,5 Stunden kamen der Hund und ich auch dort an. Ein Kollege war dann so lieb und spielte Taxi für mich. Er fuhr mich zu meinen Schwiegereltern, damit ich den Ersatzschlüssel abholen und wieder zu Hause reinkonnte. Zumindest war ich dann auch wieder mobil und hatte mein Geld, damit ich abends noch ein paar Geschenke besorgen konnte.

Die Strecke zu laufen war übrigens nicht so schlimm, wie es sich jetzt vielleicht anhört. Als Hundebesitzer bin ich es gewohnt, täglich ein paar Kilometer zu machen. Ich finde es ganz schrecklich, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich einen Hund anschaffen und es dann immer nur bis zur nächsten Grünfläche schaffen. Und diese Leute sind weder alt noch gehbehindert.

Aber ich wollte eigentlich etwas anderes schreiben. Wie gesagt, bei mir wird es jetzt ruhiger, und ich habe Zeit und Lust, noch ein paar kleine Kleinigkeiten zu fabrizieren. Zum Beispiel diese Schlüsselanhänger, mit einem Freebie von Anja Rieger.

Ich mag das Motiv total gerne, aber die Datei ist etwas friemelig. Um die Vorder- und Rückseite mit einem Motiv zu versehen, wird das fertig gestickte Rückenteil unter den Stickrahmen geklebt, "oben" auf dem Rahmen wird das Vorderteil gestickt. Ging beim ersten Mal natürlich sowas von in die Hose..... Beim zweiten Mal habe ich nicht nur das Rückteil mit Klebeband an den Rändern abgeklebt, sondern auch mit Klebestift nachgeholfen. Und so entstanden dann innerhalb kurzer Zeit drei Anhänger auf einmal.
Davon wird es auf alle Fälle noch eine Rutsche geben! Ich finde, solche Kleinigkeiten sind optimale Ergänzungen, um zum Beispiel ein Gutschein-Geschenk etwas aufzupeppen.

Noch mehr Ideen gefällig? Beim CreaDienstag gibt es wie immer eine ganze Menge davon.

Weihnachtskleid Sew Along Teil 5

Ja. Mein Weihnachtskleid. Ich sag mal so: Wir tolerieren uns mittlerweile. Ich gehe davon aus, dass dieses Kleid Weihnachten nicht zusammengeknüllt in der Ecke liegen möchte, alleine und im Dunkeln, deswegen nähe ich es fertig.

Heute ist das 5. Treffen auf dem MMM-Blog. Angeführt von Katharina heißt es:

WKSA Teil 5:
Nur noch der Saum! / Ich könnte hier nochmal nachbessern / Ich bin fertig, zeige aber noch nichts / Ich bin ein Streber und nähe jetzt noch ein Tüdeldü für meine drei Weihnachtskleider


Nur noch der Saum.... schön wär´s!

Weil ich vergangenes Wochenende aus Trallafitti war, fehlt mir jetzt ziemlich viel Zeit. Und einiges ist schief gelaufen, was mir immer ein bisschen Lust und Euphorie nimmt.

Ich habe den Reißverschluss eingenäht. Und zwar wie immer. Er hat sich auch wie immer einnähen lassen, aber danach ging er nicht mehr zu. Weiß der Geier, warum. Auch mein Mann kam nicht hinter das Geheimnis. Das war dann der Moment, wo ich dachte: Leck mich am Arsch. Und zwar ganz unweihnachtlich. Ich quäle mich regelrecht ins Nähzimmer, bin müde und kaputt - und dann streikt das Mistding?!? So nicht.

Zwei Tage später machte ich dem Kleid ein Friedensangebot: Ich verpasse ihm einen neuen Reißverschluss, und im Gegenzug muckt das Kleid nicht mehr und lässt sich bis zum Ende ohne Rumgezicke fertig nähen.

Immer noch im LMAA-Modus habe ich einen nude-farbenen RV eingenäht, weil ich keinen anderen mehr hatte. Jetzt ist der Zipper halt nicht rot oder schwarz, aber der Reißverschluss lässt sich schließen. Gut, die Nähte treffen nicht an den Stellen aufeinander, wo sie das sollten, aber auch das nehme ich mit einem Schulterzucken hin. Ich sitze an Weihnachten zu 99 % auf Stühlen und Sofas, keiner steht hinter mir und denkt: "Na, da hätte sie sich aber mal mehr Mühe geben können! Geht ja gaaaaaaaaaaar nicht! Tsss!"

Nachdem dieser Arbeitsschritt getan war, kam wieder ein bisschen Motivation zurück, und ich entschloss mich, die äußere Manschette zu verstärken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Tja, so schnell kann sich das bisschen Nählust wegbrennen lassen. Maschine aus, Bügeleisen aus, Licht aus. Ende. Zumindest für heute.

Gestern Abend stand dann auf einmal der Ehrgeiz vor der Tür und sagte: "Los jetzt! Ran an den Speck!" Also habe ich die Manschette erneut zugeschnitten und verstärkt, habe den Ärmelschlitz eingefasst (was mit diesem Stoff wahrlich kein Vergnügen ist!), habe die Manschetten an die Ärmel und die Ärmel ans Kleid genäht. Und so sieht es jetzt aus:

Ich habe noch keine Knopflöcher, geschweige denn Knöpfe. Auch auf das Futter werde ich aus Zeitgründen wohl verzichten. Notfalls wird ein Beleg gebastelt und damit der Halsausschnitt verstürzt. Die einzig gute Nachricht: Das Kleid passt. Und es ist natürlich dunkelrot, und nicht so komisch eingefärbt wie auf den Fotos.

Wie weit die anderen sind, ob vielleicht schon einige ganz ungeduldig mit ihrem schicken neuen Kleid unterm Baum sitzen, oder ob anderswo die Segel ganz gestrichen wurden: Hier, auf dem MMM-Blog geht´s weiter.

Donnerstagsgedanken #3

Heute bin ich spät mit dem Post, aber gegen Ende des Jahres ist immer der Wurm drin. Immer. Ich versuche, mich nicht zu stressen, aber ich scheitere. Jedes Jahr nehme ich mir vor, die Geschenke nicht auf den letzten Drücker zu besorgen, aber auch das bekomme ich nicht hin. Hinzu kommt die Backerei, die mir zwar Spass macht, aber halt auch Zeit kostet. Und dieses Jahr bin ich ja auch erstmals beim Weihnachtskleid Sew Along dabei. Ich muss zugeben, dass ich immer noch kein Stück weiter bin. Ich wollte am Montag den Reißverschluss einnähen, aber das hat leider überhaupt nicht geklappt. Das Nähen war kein Problem, aber der RV ging einfach nicht mehr zu. Die ersten paar Zentimeter habe ich noch geschafft, danach ging nichts mehr. Ich zog, und zog, und zog - aber dieses Mistding blieb hartnäckig an Ort und Stelle. Das sind dann so Momente, wo mich die Wut packt. Ich hätte den RV rausreißen können, so sauer war ich. Weil mir das auch nicht weiterhilft, habe ich wütend das Kleid zusammengeknüllt und in die Ecke geworfen. Für mich war das Ding gegessen. Am Dienstag habe ich das Kleid mit spitzen Fingern wieder aus der Ecke geholt, den RV rausgetrennt und weggeworfen. Ich muss dazusagen, es war kein Marken-, sonder ein NoNameProdukt, was sich einfach nicht gut verarbeiten lässt. Ich habe jetzt leider erst am Wochenende wieder Zeit, mein Glück nochmal mit einem teuren RV zu versuchen. Ich hoffe, am Sonntag wieder beim WKSA-Treffen dabei sein zu können.

Letztes Wochenende war ich in Traben-Trabach auf einem unterirdischen Weihnachtsmarkt. Also, korrekterweise heißt das Ding Wein-Nachts-Markt, aber das Ergebnis ist das gleiche ;-)

Was mich überrascht hat, waren die wirklich niedrigen Preise. Nicht nur Essen und Trinken war günstig und lecker, sondern auch die angebotenen und teilweise wirklich selbstgemachten Dinge. Bei Nette von Regenbogenbuntes läuft zurzeit eine Diskussion über die Preise für Selbstgemachtes. Ich kann verstehen, dass das die Gemüter immer wieder erhitzt. Die Leute wollen tolle Sachen kaufen, hochwertige Materialien zwischen den Fingern spüren und natürlich alles sauber verarbeitet haben, aber können die Käufer auch die Arbeit einschätzen, die dahintersteckt? Wieviel Ärger, wieviel Fehlversuche, wieviel Verschnitt man hat? Die Tasche, die ich neulich gestickt habe, hat etwa eineinhalb Stunden gedauert. Zwei Nadeln gingen drauf und zwei Bögen Stickvlies. Mein Mann hat lange rumgefummelt, bis er den Zipper eingefädelt hatte (ich versuche das erst gar nicht), und bis alles vorbereitet ist.... Unter dem Strich kann man sagen, dass mich die Tasche zwei Stunden gekostet hat. Zuzüglich der Materialkosten. Nur mal so am Rande.

So, und jetzt hole ich ein paar meiner Plätzchen, zünde die zig Kerzen und Teelichter an, die wir hier aufgebaut haben, und genieße meinen Feierabend. Wir lesen uns am Sonntag wieder!

PS: Ab dem 01.01.2014 findet Ihr mich hier

Donnerstagsgedanken #2

Ich bin immer noch baff: Am Sonntag habe ich Euch die Probe für mein Weihnachtskleid gezeigt. Vielen, vielen Dank für all die lieben Kommentare! Das hat mich wirklich gefreut. Inzwischen bin ich mit dem "richtigen Kleid" genauso weit. Gerne würde ich es am Sonntag zeigen, aber ich glaube, dass schaffe ich nicht. Heute Abend muss ich meinen Koffer packen, denn ich fahre gemeinsam mit zwei anderen Mädels übers Wochenende in den Hunsrück. Zuerst wollten wir nach Nordholland ans Meer, aber bei den Wetteraussichten bin ich froh, dass das nicht geklappt hat. Wir werden auch im Hunsrück eine Menge Spaß haben, wollen nach Traben-Trabach auf den unterirdischen Weihnachtsmarkt, und natürlich mit den Hunden (insgesamt 6 Labbis) ein paar Runden drehen. Da muss das Weihnachtskleid sich leider noch bis Anfang der nächsten Woche gedulden.

Ich weiß gar nicht mehr, was mich im Sommer dazu getrieben hat, zu Wordpress zu wechseln. Auf alle Fälle wurden meine Vorstellungen und Erwartungen nicht annähernd erfüllt. Ich komme mit dem Programm schlecht zurecht, bin genervt von den Widgets und vermisse schmerzlich die persönliche Note von meinem Blog. Ich will eine andere Schrift, eine andere Hintergrundfarbe, ein anderes Bild. Vielleicht will ich auch mal ein Video einfügen. Hier kann ich nicht rumspielen, hier heißt es: Friss oder stirb. Oder zahle Geld. Nicht so das, was ich mir vorgestellt habe. *heulheulheul* Ich hoffe, Ihr seid nicht allzu genervt von meinem Hin und Her, aber hier fühle ich mich nicht wohl und werde einfach nicht warm mit dem ganzen Programm. Das Dashbord ist unübersichtlich, der Reader dauert mir viel zu lange, und das Einfügen der Bilder ist über diese Mediathek extrem umständlich und nervt mich ebenfalls. Es ist einfach nicht schön. Deswegen habe ich mir bei Blogger eine 2. "Zufall, wenn´s klappt"-Seite eingerichtet, die ich jetzt so richtig schön machen werde. Und wenn mir blau nicht mehr gefällt, dann nehme ich halt türkis. Oder grün. Hach, ich freue mich drauf. Den WKSA mache ich hier auf alle Fälle noch fertig, zwischen den Jahren ziehe ich um und ab dem 01.01.2014 bin ich dann wieder zu Hause. Wer will, kann sich hier schonmal einen Platz in der 1. Reihe sichern ;-) Bis dahin sollte ich es auch geschafft haben, die Blogliste zu aktualisieren und das Bloglovin-Logo wieder einzubinden.

Ansonsten war die Woche verhältnismäßig ruhig. Zwischen Weihnachtsdeko rauskramen, Plätzchen backen und Weihnachtskleid nähen ist nicht allzuviel passiert. Im Moment scheint ganz Deutschland auf "Xaver" zu warten. Hoffentlich wird es nicht ganz so schlimm. Haltet Euch gut fest!

Me Made Mittwoch am 04.12.2013

Erinnert Ihr Euch noch an mein Kostüm? Dafür habe ich einen Rock genäht, der letztendlich dann nicht zur Jacke gepasst hat, weil die Falten und (meiner Meinung nach) vor allen Dingen die Quernaht einfach zuviel waren. Trotzdem kommt er zum Einsatz. Und heute - beim MeMadeMittwoch mit Wiebke im tollen Tellerrock - zeige ich Euch, wozu der Rock besser passt:

Im Nachhinein bin ich ganz froh, dass er nicht zur Jacke gepasst hat, denn er ist doch recht kurz. Aber so, mit dicker schwarzer Strumpfhose finde ich ihn (gerade noch) tragbar.

Gut, dass man sich manchmal im Spiegel fotografiert. Da sieht man wenigstens mal die ganzen Flecken...

Wie steht Ihr denn zu so kurzen Röcken? Ist das für Euch allein eine Frage der Figur? Oder eine Frage des Alters? Oder beides? Oder ist eher der "Einsatzort" ausschlaggebend? Im Büro ziehe ich den Rock zum Beispiel nicht an, dafür finde ich ihn zu kurz - obwohl ich glaube, alle meine Kollegen (m!) würden sagen: "Och, den kannste ruhig anziehen!" Oder macht man sich einfach selbst zu viele Gedanken?

Ich werde mich künftig - sprich: Nächstes Jahr - mal mit etwas längeren Röcken beschäftigen, und mir endlich auch mal einen Tellerrock nähen. Die Dinger sind einfach nur toll!

Weihnachtskleid Sew-Along, Teil 3

Auf dem MMM-Blog - angeführt von Katharina - findet heute schon das 3. Treffen für den Weihnachtskleid Sew-Along statt. Kinners, die Zeit rennt, oder?

Jetzt aber los, erste Nähte sind gemacht!  / Endlich hab ich angefangen / Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden / Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid

Fakt ist, dass ich nicht zu den Strebern gehöre. ABER: Ich habe ein Probemodell genäht! Eigentlich unglaublich, weil ich für sowas schlichtweg zu faul bin, aber diesmal habe ich Veränderungen am Schnitt vorgenommen, und da wollte ich kein Risiko eingehen. Und außerdem wollte ich mich nicht blamieren. ;-)

Mein Schnitt ist eine Kurzgröße, also optimiert für Menschen mit einer Körpergröße von 1,60 Meter. Ich bin 1,68 cm und somit "normal groß". Vorder- und Rückenteile sowie die Ärmel müssen entsprechend angepasst werden. In Zeiten von Bildbearbeitungsprogrammen habe ich mit ganz viel Liebe ein paar Pfeile auf Papier gemalt und die Zettelchen dahin gelegt, wo ich den Schnitt um jeweils 1 cm auseinander gezogen habe (an dieser Stelle mal einen ganz lieben Gruß an meinen Herrn Papa).

Rückenteil


Vorderteil

Der Ärmel wurde am unteren Pfeil um 1 cm, am oberen Pfeil (Armkugel) um 0,75 cm vergrößert. Außerdem wurde er links und rechts um jeweils 1 cm verbreitert.

Ärmel

Genäht war das Kleid ziemlich fix. Okay, das Nähen der Spitze muss ich noch ein bisschen üben, aber es ist ja nur das Probemodell, und da kommt es darauf an, ob es passt. Und tadaaaa:


Ich halte mir das Kleid hinten zu, aber ich glaube, man kann trotzdem davon ausgehen, dass die Änderungen gelungen sind und das Kleid gut sitzt. Überrascht bin ich davon, wie super das mit der Passe hinkommt. Ich habe keine Bedenken mehr, dass das auftragen könnte!

Die Ärmel müssen noch eingesetzt werden, aber da bin ich auch recht zuversichtlich. Ich werde ein kurzes Update geben, wenn es soweit ist.

Die Probe gefällt mir übrigens so gut, dass ich mir schon überlegt habe, die Spitzen an der Passe nochmal zu korrigieren, das Kleid mit einem dünnen Stoff zu füttern (der Probestoff ist seeeehr durchsichtigt), und aus der Probe ein richtiges Kleid zu machen. Vielleicht ohne Ärmel, als Sommervariante. Aber das schiebe ich erstmal auf die lange Bank.

Hier werden jetzt erstmal noch ein paar Plätzchen gebacken. Euch einen schönen 1. Advent!


Update 02.12.2013
Ich habe die Ärmel eingesetzt. Die Änderungen oben in der Armkugel und die Verbreiterung links und rechts habe ich wieder revidiert. Der Ärmel war viiiiel zu groß, nie hätte ich den ins (mir passende) Armloch bekommen.
Jetzt sind alle wichtigen Teile angepasst, nun kann ich an den richtigen Stoff gehen.