Meine Inspiration im Januar

Juhu - endlich geht es los: Das erste Treffen der Inspirationen! Frau Burow hatte diese tolle Idee und ich war davon sofort begeistert.
Kurz bevor ich bei Frau Burow von diesem Vorhaben las, habe ich im Netz ein Kleid gesehen, welches zwischen den vorderen Nähten eine Art Kette hängen hatte. Das hätte ich am liebsten sofort als Inspirationsquelle genommen, aber leider habe ich es nicht mehr gefunden.
Aber das war nicht weiter schlimm. Ich hatte ja noch ein paar andere Ideen. Zum Beispiel meinen Tellerrock, an dem ich mich schon seit WOCHEN versuche, und einfach nicht in die Tat umsetzen kann. Inzwischen habe ich den Rock erstmal satt, er liegt bei den UFO´s, und ist somit auch raus aus dem Inspirations-Projekt.
Etwas geknickt, weil weder dieses Kleid noch der Tellerrock umgesetzt werden können, fiel mein Blick auf das Bild von unserem Hund und mir, wie wir zwei bei schönstem Sommerwetter am Strand entlangrennen.


Hach ja. Das war schön... Wir fahren gerne an die Nordsee, am liebsten im Winter auf Sylt. Da ist absolut tote Hose, der Wind bläst einen fast um, der Regen kommt direkt von vorne. Oder es ist einfach nur ar*schkalt, blauer Himmel und Sonnenschein. Egal, wie das Wetter auf Sylt ist, es ist immer eine Reise wert. Wenn keine Touris da sind, und der Strand menschenleer ist.

Gegenüber von unserer Küchentür hängt dieses Bild
 
und als ich das dann gesehen habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, was ich nähen werde: Eine Jacke, die einen maritimen Touch hat. Und zwar diese Jacke aus der Ottobre 5/2013.

Die hat mir von Anfang an gefallen, aber die zündende Idee hat einfach noch gefehlt. Bis jetzt!

Ich hatte noch dunkelblaue Gabardine, und wenn ich die Nähte als Kontrast in weiß absteppe, dann müsste doch was schönes maritimes herauskommen, oder?







Auf diese Jacke bin ich wirklich ein bisschen stolz. Auch wenn der Kragen nicht so ist, wie er sein sollte, auch wenn die weiße Naht hin und wieder einen kleinen Schönheitsfehler aufweist - ich war schon lange nicht mehr so zufrieden mit einem selbstnähten Teil, wie mit dieser Jacke.



Die meisten Probleme bereiteten mir übrigens die Riegel an den Ärmeln. Es gibt wirklich nicht viele Möglichkeiten, die Dinger falsch auf die Ärmel zu nähen, aber ich habe sie alle durch. Mann, mann, mann. Wie ich die Jacke gefüttert habe, könnt Ihr hier nachlesen. Es ist wirklich nicht schwer.

Mehr Inspirationen gibt es bei Frau Burow. Ich bin gespannt!

Live von der Maschine, Teil II

Guten Morgen!
Es ist kurz vor zehn, ich bastle weiter an meinem Kleid. Gestern Abend  bekam ich von @beate via twitter den Hinweis, den Beleg wie ein nahtverdeckten Reißverschluss zu nähen. Also habe ich das heute morgen mal versucht. Mein Problem: Der Besatz ist deutlich kürzer als der Beleg. So langsam bilden sich kleine Knötchen in meinem Hirn.


Also versuche ich es mal so. Die Nahtzugabe vom angeschnittenen Beleg lege ich rum und steppe sie fest (die Naht ist mit Stecknadeln dargestellt).


Als nächstes lege ich den Besatz über den Beleg und steppe alles fest: Den Beleg auf den Besatz und den Besatz auf den Ausschnitt.


Wenn ich es dann wende, sehe ich wohl die Naht von der festgesteppten NZ, aber das stört mich nicht wirklich. Auf alle Fälle gefällt es mir so schon viel besser.


Vielleicht sollte ich den Beleg auch noch versäubern. Ich habe die Teile mit einer Zackenschere zugeschnitten, eine gerade Naht direkt hinter der Schnittkante sollte lt. einem Buch als Sicherung gegen das Ausfranseln reichen. Ich werde das versuchen.

10:41 Uhr
Inzwischen habe ich Garn in der Farbe "Schlüpferrosa" ausgegraben und gespult. Die sichtbaren Nähte sind somit nicht ganz so grell. Mein Oberteil sieht jetzt so aus:


Damit bin ich ganz zufrieden. Die Kurven am Halsausschnitt habe ich auch eingeschnitten, somit liegt das Oberteil auch schön glatt. Jetzt taucht aber das nächste Problemchen auf, und ich frage mich, ob es mal an der Zeit ist, das Schnittmuster zu überprüfen. Ich habe zwar noch nie - wirklich nicht - zwei verschiedene Größen abgepaust, aber ich rechne praktisch immer damit. Warum ist das untere Rückenteil so viel breiter als das obere Rückenteil?


Okay, ich weiß, dass  Burda oft Mehrweiten hat, die es gilt, wegzustecken. Mit Schrecken erinnere ich mich an mein Jackett vom KSA. Gefühlte 100 Nadeln hatte ich gesteckt, um die Kurve zu kriegen - und es hat auch geklappt. Mal sehen, ob ich das auch hier hinbekomme. Trotzdem ist da jetzt so ein komisches Gefühl im Bauch.

 
Gerade bekomme ich von @beate die Nachricht, dass ich mein Oberteil nicht richtig genäht habe. Ich habe es mir fast gedacht. Schließlich sollte der Ausschnittbesatz auch noch an den Schulternähten festgenäht werden. Das habe ich ganz geflissentlich übergangen - die Schulternähte wurden doch schon genäht? Na ja, wurscht. Trotzdem vielen Dank, liebe Beate! Ich kämpfe mich mal weiter durch und hoffe, dass sich der Fehler nicht doch noch bemerkbar macht.

11:22 Uhr
Die Rückenteile sind zusammengenäht, die Seiten sind nur gesteckt.


Es wirkt sehr sackig, aber der Gürtel fehlt ja noch. Trotzdem mache ich jetzt mal eine Anprobe, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Danach muss ich hier sowieso erstmal wieder pausieren.


Die Schnitzel machen sich nicht von alleine und die Fellnase wird traditionell nach dem Mittagessen mit Apportierspielchen bei Laune gehalten. Ich habe vor, heute Nachmittag dann hier weiterzumachen - wenn ich mich nicht auf die Couch kuschel und ein wohlverdientes Schläfchen halte. Es war gestern Abend etwas später und heute Morgen sowieso viel zu früh.....

15:56 Uhr
Ich mache Schluss für heute. Wir sind eben erst von der Gassirunde nach Hause gekommen und mir steht der Sinn nicht mehr nach Nähen. Außerdem habe ich festgestellt, dass viele Fotos aus meinem Blog verschwunden sind. Das hängt wohl mit dem Umzug und anschließenden Löschens meines Blogs bei Wordpress zusammen. Das ist für mich kein Weltuntergang, aber trotzdem ärgerlich. Mal sehen, ob ich noch ein bisschen was retten kann. Blöd ist, dass ich von vier verschiedenen Rechner blogge, und meistens auch meine Fotos wieder lösche. Das sollte ich mir vielleicht abgewöhnen. ;-)

Live von der Maschine

Immer noch berauscht von meiner Jacke, versuche ich mich heute mal wieder an einem Kleid. Die Februar-Ausgabe der Burda ist voll mit tollen Schnitten, mindestens die Hälfte davon würde ich am liebsten nähen.

Fange ich also mal damit an. Los gehts mit dem Kleid 116. Das wird eines dieser Kleider, die ich niemals alleine anziehen kann, weil es auf dem Rücken geschlossen wird, und ich leider keine Gummiarme habe.

Mal sehen, wie weit ich heute komme. Die Bundesliga läuft wieder, und mein Liebster sitzt vor der Glotze. Das garantiert mir mindestens 90 Minuten ungestörten Nähspaß! Auf gehts!

14:57 Uhr
Die Teile habe ich gestern schon zugeschnitten, jetzt bügel ich die Einlagen auf. Danach werden die Schulternähte genäht. Die Besätze werden aufs Vorderteil gesteppt.

15.28 Uhr
Kaum habe ich die Besätze auf das Vorderteil genäht und die Nahtzugaben abgeschnitten, kommt die Hiobsbotschaft, dass wir um 17:15 Uhr das Haus verlassen müssen. Wir sind verabredet, es könnte ein etwas längerer Abend werden. Der Hund muss vorher nochmal Pipi machen. Ratet, wer gemeinsam mit ihm die Gassirunde antreten darf.
Na ja. Ist nunmal so. Ich steppe jetzt die verbliebene Nahtzugabe auf den Beleg. Früher habe ich das nie gemacht, aber es zahlt sich wirklich aus.

16:04 Uhr
Okay, ich bin ein bisschen verwirrt. So sieht die Rückseite aus, von links:

Der Beleg steht ab, weil ich die Nahtzugaben noch einschneiden muss. Ansonsten verschwindet der Beleg unter dem Besatz vom Rückenteil?

So soll das sein??? Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Irgendwie ist dieser Schritt auch gar nicht so erwähnt. Ich werde nichts einschneiden, bevor ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich so sein soll.

Gerade eben ist es mir schon wieder passiert, dass ich nicht richtig lese.
Geht Euch das auch manchmal so?
Ich werfe zwei Sätze zusammen und heraus kommt, dass die hinteren Rückenteile zusammengesteppt werden sollen.
Dann fange ich an zu routieren - fest im Glauben, dass Burda sich verschrieben hat. Das kann schließlich gar nicht sein, da kommen Knöpfe hin, das wird nicht zugenäht.

Ich lese nochmal den Satz - es steht da immer noch.

Ich suche Alternativen, und überlege ernsthaft, direkt mal bei Burda anzurufen.
Vorher hole ich mir aber noch etwas zu trinken.

Ich komme wieder, lese den zweifelhaften Satz zum 50tigsten Mal durch. Und auf einmal steht da: "... Kanten aufeinanderHEFTEN und die oberen Rückenteile auf die unteren Rückenteile STEPPEN."

Ach so.

16:26 Uhr
Meine Nähzeit ist abgelaufen. Ich muss jetzt mit dem Hund noch eine Runde um den Blog (hahaha). Morgen vormittag geht es dann weiter. Vielleicht bin ich dann schlauer bzw. entschlossener, was die Rückenteile angeht.

Vibrant Saffron wird gefüttert

Ja, hier bekommt nicht nur der Hund sein Futter, mein Mantel kam auch in den Genuss. Das war jetzt mein drittes Teil, welches ich gefüttert habe. Es ist noch lange keine Routine drin, aber ganz so schwer fällt es mir nicht mehr. Und der Mantel war wirklich einfach zu füttern. Seht selbst:

 

Das ist der Mantel aus der Ottobre 5/2013. Er hat wenig Teile - vor allen Dingen keinen Beleg, der zwischen Kragen und Futter genäht wird. Daran bin ich schon verzweifelt...... Aber dieser Mantel erschien mir nicht so kompliziert, also habe ich mich rangewagt. Mein Oberstoff ist eine dunkelblaue Gabardine. Das Futter ist ein dunkelblauer Jersey, der mit Fleece gefüttert ist.

Los gehts. Oberstoff und Futter müssen zusammengenäht werden.
Dazu werden beide Jacken auf links gedreht, auch die Ärmel werden auf links gezogen. Dann werden die Jacken rechts auf rechts aufeinander gelegt. Der Kragen wird eingefach zwischengefasst und ist jetzt auch nicht zu sehen.


Dann habe ich in einer Rutsche einmal rundrum genäht - nur der Saum ist jetzt noch offen.
Die Nahtzugabe an den Reversecken werden abgeschnitten, in die Ecken vom Kragen wird bis zur Naht eingeschnitten.

Einschneiden und Abschneiden kostet mich schon lange nicht mehr so eine Überwindung wie früher. Trotzdem habe ich immer ein blödes Gefühl dabei. Aber ohne diese Schnitte geht es oftmals einfach nicht.

Als nächstes werden die Ärmelsäume genäht.

So soll es von außen aussehen:


und so von innen:


Bei solchen Arbeitsschritten, die ich nicht auf Anhieb nachvollziehen kann, quäle ich mich nicht mit der Beschreibung, sondern lege mir den Stoff so, wie es mal werden soll. Manchmal fällt es mir leichter, das Pferd von hinten aufzusäumen. Also habe ich den Mantel wieder auf rechts gedreht, den Futterärmel in den Oberstoffärmel geschoben und die Nahtzugaben beider Säume nach links gelegt, damit die rechten Seiten aufeinanderliegen - so wie im Bild oben. Dann bin ich mit der Hand vom Saum aus zwischen Ober- und Futterstoff hoch bis zum Ärmel, und weiter zwischen den beiden Stofflagen, bis ich die Nahtzugaben der Ärmelsäume zu fassen bekam. Gut festhalten und wieder rausziehen! Jetzt noch ein bisschen schön hinlegen, Naht auf Naht, und dann kann es zusammengenäht werden.


Manchmal kann man das gar nicht glauben, dass das funktionieren soll. Klappt aber. Beim zweiten Ärmel wusste ich Bescheid und konnte sie direkt "wie Faust auf Faust" aufeinanderstecken.

Jetzt muss noch der Saum mit dem Futter verstürzt werden. Auch hier wird Ober- und Futterstoff rechts auf rechts aufeinander gelegt und gesteppt. Der vordere Besatz (das ist das kleine dunkle Stück auf der rechten Seite) bleibt offen, der muss mit der Hand genäht werden, wenn man von rechts keine Naht sehen will. 


Jetzt wird es nochmal spannend. In der Ärmelnaht vom Futter habe ich eine große Öffnung gelassen,
denn dadurch wird der Mantel jetzt gewendet.


Schön langsam habe ich den Mantel da durchgeschoben - und auf einmal war alles richtig. Erstaunlich, welche Wunder die Nähwelt zu bieten hat ;-)

Die Wendeöffnung im Ärmel muss anschließend noch zugenäht werden. Weil das nun wirklich kein Mensch sieht, und mein Futter soviel Spielraum hatte, habe ich das mit der Maschine gemacht. 


Schön aufpassen, dass man den Oberstoff nicht mit festnäht! Dann wird auch der zweite Ärmel auf rechts gedreht und voilà! Fertig ist der Mantel!


Aber natürlich geht es bei mir nicht ohne Fehler. Der Kragen ist nicht richtig genäht - da hätte noch ein gutes Stück an den Beleg gemusst. Es gibt sogar ein Passzeichen, aber es ist mir einfach nicht in den Sinn gekommen, dass das für den Kragen ist. Es ist mir zwar früh genug aufgefallen, so dass ich es noch hätte korrigieren können, aber so schlecht finde ich meinen Fehler-Kragen nicht.


Nennen wird es mal: Künstlerische Freiheit.
Mehr KünsterInnen gibt es dienstag wie immer auf dem CreaDienstag-Blog zu bestaunen.


Me Made Mittwoch am 15.01.2014

Endlich wieder Mittwoch. Endlich wieder Me Made Mittwoch!

Heute zeige ich Euch mein Trägerkleid, welches in den letzten Tagen entstanden ist. Von mir als kurzes Zwischenprojekt angekündigt, aber dank meiner Leseschwäche bei Nähanleitungen hat es ein bisschen länger gedauert. Denn eigentlich ist das wirklich ein Schnitt, der fix zu nähen geht. Und es ist der erste Schnitt, den ich zweimal genäht habe.



Das Vorgängermodel hat einige Schönheitsfehler, die das Kleid leider untragbar machen Ich habe es versucht, aber ich fühle mich einfach nicht wohl. Jetzt habe ich ein bisschen was verbessert. Zuerst: Ich habe nicht nur das Oberteil, sondern auch den Rock gefüttert. Ich finde es ein Unding, wenn der Rock an der Stumpfhose hochklettert.


Lt. Nähanleitung soll die Nahtzugabe vom Futter-Oberteil an die Nahtzugabe vom Rock-Unterteil genäht werden. Locker-flockig mit ein paar Handstichen. (Wenn ich mit der Hand nähe, dann ist Stromausfall. Ganz ehrlich.) 
Ich habe allerdings zusätzlich noch einen Futterrock zugeschnitten, den ich an das Futteroberteil genäht habe. So kann nix nach oben klettern, und ich bin zufrieden.



Außerdem habe ich etwas mehr darauf geachtet, dass das Muster an der vorderen Naht wenigstens ein bisschen zusammenpasst. Ganz ist es mir nicht geglückt, aber damit kann ich gut leben.
Auch habe ich das Kleid ein paar Zentimeter länger gemacht, und bei den Seitennähten sowie an der hinteren Naht jeweils 3 cm weggenommen, damit es nicht ganz so sackmäßig aussieht.
Ich fühle mich damit auf alle Fälle richtig wohl.

Das ist das übrigens das Vorgängermodel. Den Oberstoff finde ich toll, aber es ist wirklich doof, dass dieses ausgeprägte Muster sich genau vorne auf dem Latz fast überlagert. Jetzt werde ich es wohl entsorgen.

Schnitt: 105 aus der Burda 9/2012
Stoff: Romanitjersey
Anmerkung: Für diesen Schnitt ist kein RV vorgesehen. Ober- und Futterstoff muss elastisch sein, sonst wird das An- und Ausziehen eine akrobatische Höchstleistung!

Es ist nicht so....

... dass ich das Nähen eingestellt habe, aber die zwei Wochen Urlaub waren mal wieder viel zu schnell rum, und ein mehr oder weniger spontaner Autokauf haben ein bisschen von der Zeit gekostet, die ich eigentlich vor der Nähmaschine verbringen wollte. Außerdem haben wir das gar nicht sooo schlechte Wetter genutzt, und waren viel mit dem Hund unterwegs. Na ja. Dafür habe ich jetzt drei Projekte am Start!

Zuerst ein schon länger geplantes Vorhaben: Einen Tellerrock. Der hängt zur Zeit ab. Gemeinsam mit dem Futterrock :-) Der Schnitt ist selbstgebastelt - mehr dazu demnächst in diesem Theater.


Außerdem habe ich vor, mir endlich einen Mantel zu nähen. Als Hundebesitzerin habe ich überwiegend wind- und wetterfeste Jacken, die auch mal so richtig dreckig werden können, aber ich bin ja nicht nur mit dem Hund unterwegs, und zu Kleider und Röcken passen solche Jacken nunmal so gar nicht. Also muss ein Mantel her. Dieser hier gefällt mir ganz gut:


Der Schnitt ist abgenommen, als nächstes muss zugeschnitten werden. Davor graut es mir ja ein bisschen, aber was muss, dass muss. Und das Futter dafür muss auch noch geordert werden.

Als schnelles Zwischending nähe ich gerade an diesem Kleid:


Ich habe das Kleid schonmal genäht, hatte aber dabei ein paar Fehler gemacht. Am meisten stört es mich, dass ich überhaupt nicht auf den Musterverlauf vom Stoff geachtet habe, und somit direkt vorne auf dem Latz eine solch unmögliche Zusammenstellung habe, dass ich das Kleid lieber nicht anziehe. Jetzt habe ich ein karierten Romanit-Jersey gewählt - und wirklich darauf geachtet, dass der Karo-Verlauf an der vorderen Naht wenigstens halbwegs zusammenpasst.

Und seit ich die Sache mit dem Kochlöffel verstanden habe, macht es richtig Spaß, Futter und Oberstoff an den Schultern zusammenzunähen....



Mehr creative Sachen gibt es wie immer auf dem Creadienstag-Blog!

Me Made Mittwoch am 01.01.2014

Hallo und Herzlich Willkommen auf meinem neuen alten Blog! Nach ein paar Monaten bei Wordpress bin ich reumütig wieder zu Blogger zurückgekehrt.Nun kann ich endlich wieder loslegen!

Die Aktion "Lieblingsstück 2013" auf dem MeMadeMittwoch-Blog ist ein super Anfang.

Mein Lieblingsstück habe ich relativ spät im Jahr genäht. Es ist das Kleid 108 aus der Burda 11/2013.


Das Kleid hat sich wie von alleine genäht. Und bis auf die Tatsache, dass ich an der Ovi etwas nachlässig war, was ein bisschen von der Rockansatznaht gekostet hat, ist es mir auch wirklich gut gelungen.

Ich kann den Schnitt nur empfehlen! Das Kleid ist mit verhältnismäßig viel Stoff veranschlagt - ich rate dazu, alle Schnittteile erstmal auf ein imaginäres Stück Stoff zu legen, um nachmessen zu können, wieviel Stoff tatsächlich gebraucht wird. Ich hatte noch 60 cm über!

Besonders praktisch finde ich die Nahttaschen. Kleidungsstücke ohne Taschen sind für mich nicht wirklich alltagstauglich.


Hach, ich glaube, auch 2014 werde ich dieses Kleid ziemlich oft aus dem Schrank holen.

Noch mehr Lieblingsstücke aus dem vergangenen Jahr gibt es auf dem Me Made Mittwoch-Blog (wo ich endlich wieder nach Herzenslust ganz einfach kommentieren kann, ohne dass die Kommentare flöten gehen...... <3)