CreaDienstag am 11.03.2014


Nachdem ich das letzte Wochenende - ja, richtig, das schöne, schöne Frühlingswochenende - hinter der Maschine zugebracht habe, weil ich einen richtig schönen Lauf hatte und an diesen zwei Tagen einen großen Schritt weitergekommen bin, ist mir gestern die Luft ausgegangen.

Ich nähe gerade das Kleid 119 aus der Burda 8/2011

 
und jetzt steht der Ausschnitt auf dem Plan. Dieser soll mit dem Beleg verstürzt werden. Vom Prinzip her weiß ich inzwischen, wie das geht - es ist wirklich keine große Sache - aber bei diesem Ausschnitt wollte der Beleg nicht so wirklich passen. Zuerst hatte ich das Gefühl, dass ich etwas falsch gemacht habe, aber die Falten am Ausschnitt hatte ich ordnungsgemäß gelegt, bei den Schnittteilen fiel mir auch nichts ins Auge, was nicht richtig sein könnte - wo war also mein Fehler?

Nachdem ich hin- und herprobiert und letztendlich keine Lösung gefunden hatte, habe ich den Ausschnitt Ausschnitt sein lassen. So was macht mich nur nervös, ich werde zittrig und extrem ungeduldig.

Manchmal hilft es mir, wenn ich einfach eine Nacht drüber schlafe. Was ich auch gemacht habe. Der Kopf ist wieder frei, also ran an den Speck. Und siehe da: Geht doch!

 

Es war ein bisschen tricky, alle Nahtzugaben in den Ecken so zu legen, dass sie nicht auf einmal auf der rechten Seite zu sehen waren, und ich musste jede Ecke zweimal nähen, aber es waren nur kleine Strecken, die ich trennen und neu nähen musste. Nachdem dann alles ordentlich verstaut und vernäht war, musste der Beleg in den Ecken eingeschnitten werden. Das mache ich gar nicht gerne, wenn ich mir nicht sicher bin. Aber ohne Einschneiden geht es nicht, also....

Danach habe ich den Beleg nach innen gelegt und - Katastrophe! Diese Nahtzugaben..... Schon wieder waren sie im Weg und klemmten. Irgendwo war da immer noch der Wurm drin! 
Also: Kurz durchatmen, zur Schere greifen und die falsch festgenähten Nahtzugaben einschneiden. Danach konnte ich den Beleg schön um die Spitze legen.

Worauf ich achte, ist das Festnähen der Nahtzugaben an den Beleg. Das hilft wirklich dabei, dass alles dort bleibt, wo es sein soll, und es ist ja auch keine große Arbeit. Ich verstelle die Nadelposition ein ganz klein wenig auf die Nahtzugaben, und die Füßenmitte lasse ich auf der Naht entlanglaufen.

Und wenn dann alles rumgeklappt ist, sieht das ganze dann so aus:


 
Ich weiß noch nicht, ob ich den Ausschnitt so lasse, oder ob ich mich auf die Suche nach der Naht begebe, die so Spannung erzeugt, dass sich die Ecken hinstellen. Das soll so eigentlich nicht sein!

Als nächstes kümmere ich mich mal um mein 1. Kleid für den Frühlingskleid(ung) Sew Along, der zur Zeit bei Cutiecakeswelt und Mizoal läuft - schon gesehen? Am kommenden Sonntag steht das nächste Treffen an, bis dahin muss ich noch ein bisschen was tun.

Aber jetzt gucke ich erstmal beim Creadienstag vorbei.

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