Heute mal ganz MeMade

Früher habe ich es gehasst, wenn ich fotografiert wurde. 
Wirklich. 
Gehasst.

So mit Mitte, Ende Zwanzig wurde mein Selbstvertrauen wieder mehr, und ich habe nicht mehr fluchtartig jeden Raum verlassen, in dem auch eine Kamera war. 


Und heute? 
Heute ist Me Made Mittwoch, und dafür stehe ich freiwillig vor der Kamera.

Trotz Bad-Hair-Day. 
Obwohl ich nicht weiß, welche Pose ich machen soll, und es oft die gleiche ist.


Und obwohl ich zig Fotos mache, weil ich auf manchen das Lachen vergessen...


... und auf anderen gucke, als stolpere ich im nächsten Moment in die Kamera....

... macht es mir inzwischen richtig Spaß. 

Und es macht noch mehr Spaß, wenn man feststellt, dass sich in der Zwischenzeit schon einige Me-Made-Klamotten angesammelt haben. 

Beim Räumen der Klamotten von hinten nach vorne bin ich auf die Tunika gestoßen, die ich letztes Jahr für den Blümchen-Monat bei Meike genäht habe. Nicht nur das Muster, auch Schnitt (so weit!) und Stoff (so fluffig!) waren absolutes Neuland für mich. Ehrlich gesagt, habe ich die Tunika seitdem nicht mehr aus dem Schrank geholt, weil mir einfach der passende Partner dazu gefehlt hat.

Jetzt, wo ich sie wieder ausgegraben habe, kam mir der Gedanke, dass sie doch hervorragend zur Hose passen könnte, die ich für den FKSA genäht habe (hier die Entstehungsgeschichte, warum die Hose so ist, wie sie ist). Schließlich wollte ich hierzu eh eine weite, lange Bluse nähen (Stand hier: Immer noch unverändert unangeschnitten).

Ich bin zufrieden, glücklich und fühle mich recht wohl in diesem Outfit.
Das Blusenshirt ist im Übrigen aus der Burda 4/2013.

Noch mehr Selbstgenähtes sammelt heute Mellini auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog.

Mein Kopfkleiderschrank und ich

Wahrscheinlich geht es vielen so: Der Kopfkleiderschrank ist rappelvoll mit den tollsten Kleidern, farbenfrohen Stoffen und die dazu passenden Accessoires wie Strümpfe, Schuhe und Tücher sind alle in kleinen und großen Kisten einsortiert..... Weil die Sonne jeden Tag scheint, stellen wir uns nicht die Fragen nach Regenklamotten oder Gummistiefeln.

Herrlich, oder???

Leider ist es aber so, wenn wir unseren Kopfkleiderschrank wieder schließen und die schönen Kleider und das herrliche Wetter wieder hinter den Schranktüren verschwindet, schlägt das reale Leben wieder voll zu. Das bedeutet bei mir: Egal, wie das Wetter draußen ist, der Hund muss raus. Und das ist dem sowas von egal, was ich anhabe - noch egaler gibt es nicht.

 Mein Hund. Wie er leibt und lebt.

Ich möchte gerne eine Art Brücke haben, die meine bisher doch sehr praktisch veranlagte Kleidung mit den selbstnähten Sachen aus meinem Kopfkleiderschrank verbindet.

Klar kann ich mit einem schicken Kleid wie diesem hier dem Hund hinterherrennen, wenn er mitten auf dem Acker steht und wieder irgendeine Scheiße frisst, aber schön ist was anderes. Also stelle ich mir nun selbst die Aufgabe, praktische, aber trotzdem schöne Kleidung zu nähen, die durchaus hundetauglich ist. Mehr als ein T-Shirt, und weniger als ein Kleid. Vielleicht mehr Oberteile und Hosen, vielleicht weniger Röcke. Gerne auch mal wasserabweisend und wärmend, aber immer mit praktischen Taschen.

Zum Beispiel kommt diese Weste hier auf meine ToDo-Liste.



Quelle: Burdastyle

Und diese Hose, die geht mir nicht mehr aus dem Sinn, seit ich sie zuerst bei Burda, anschließend bei Wiebke gesehen habe.

Quelle: Burdastyle

Und dieses Kleid möchte ich auch nähen. Ich finde den Schnitt einfach herrlich, und wäre durchaus bereit, damit auch meinem Hund hinterher zu flitzen.


 Quelle: Burdastyle

Das sind jetzt natürlich alles keine Klamotten, die ich auf den Gassirunden anziehen würde, wo sich das Erdferkel der Hund in solchen Schlammpfützen austoben könnte (wenn ich solche Runden gehe, dann NUR mit Gummistiefeln, Jeans und wetterfesten Jacken), aber von einem schicken Sonntagsstaat wäre ich damit auch entsprechend weit entfernt. 

Aber zuerst muss der passende Stoff her. Unsere Termine, die mich in letzter Zeit doch sehr gelähmt haben, sind jetzt erstmal alle abgearbeitet. So könnte ich also endlich mal wieder zu meinem Stoffdealer fahren. Hach, ich freue mich, endlich wieder ein bisschen kreativ werden können.

Gib den Hunden einen Knochen!

Endlich, endlich kann ich mal wieder bei Kirstens Freebiechallenge mitmachen.

Die Idee ist simpel: Es wird ein Stickmuster zur Verfügung gestellt, und die damit erarbeiteten Werke werden bei Kirsten verlinkt. Am Ende des Monats wird abgestimmt, wer das schönste Designbeispiel geliefert hat. Dem Gewinner winkt immer ein kleiner Preis ;-)

Dieses Mal geht es um Hunde. Obwohl wir eine Fellnase haben, ist mir einfach nichts eingefallen, was ich für ihn machen könnte. Eins, zwei Ideen hatte ich wohl, aber die waren alle nicht so der Knaller.

Allerdings ist unser Hund vor kurzem Onkel geworden. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr Euch hier die kleinen Nichten und Neffen mal ansehen. Allesamt wirklich zuckersüß und echte Herzensbrecher!

Und für diese Rasselbande habe ich den ITH-Knochen genommen und noch einen Schriftzug eingesetzt.


Da die Züchter BVB-Fans sind, habe ich mich farblich ein bisschen an schwatzgelb gehalten ;-)


Na ja, und "never walk alone" ist natürlich auch ganz stark an die BVB-Hymne angelehnt.

Ich hoffe, die Zwerge kriegen das nicht sofort klein. Ich weiß, wie spitz und messerscharf Welpenzähne sind. Wir waren heilfroh, als die endlich ausfielen, und die richtigen Hauer nachgewachsen sind.

Falls doch ein kleines Löchlein entstehen könnte, ist der Knochen nicht mit Kirschkernen, sondern mit stinknormaler Watte gefüllt. Sicher ist sicher!


Frühlingskleid(ung) Sew Along - FINALE


Mädels - wir haben es geschafft. Ein weiteres, selbstgenähtes Kleidungsstück wird künftig unsere Garderobe bereichern. Bei mir sind es sogar zwei geworden, und ich muss sagen: Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden.

Zuerst zur Hose. Mit der Länge komme ich mittlerweile gut zurecht. Der erste Eindruck, die Hose sei zu kurz, hat sich nicht bestätigt. Schuhe können Wunder bewirken - in jeglicher Hinsicht.

Da die Long-Bluse immer noch nicht angeschnitten ist, muss jetzt ein Long-Shirt herhalten.


 T-Shirt in Hose geht auch.
Ja, die Hose bildet Lachfalten, aber dafür, dass es mehr oder weniger ein selbstgebastelter Schnitt ist, für den mein Stoff eh ziemlich knapp war, will ich mal nicht meckern.

Beim nächsten Mal werde ich die fehlenden Zentimeter berücksichtigen. 

So, und jetzt das Kleid. Ich habe es gesäumt (mit Blindstichfuß) und das sogar an den Armausschnitten. War viel weniger Gefummel, als ich befürchtet hatte.


Worüber ich immer und immer wieder stolpere, sind diese blöden Musterstoffe. Mir fällt sofort ins Auge, dass links an der Rockansatznatz zwei Rosen direkt übereinander sind. Und auch am Rückenteil ist es nicht gleichmäßig.

Mag sehr kleinkariert von mir sein, aber es ärgert mich, dass ich das einfach nicht berücksichtige.


So, und jetzt: Prösterchen! Trinken wir uns einfach die kleinen Fehlerchen schön, oder?

Nein - so ist es natürlich nicht. Ich stoße mit Euch auf mein Update 37.0 an, wünsche Euch Frohe Ostern im Kreise Eure Lieben und werde mich durch die Link-Pary bei Dana klicken, wenn sich hier der Trubel wieder gelegt hat. Auf einige Kleider bin ich echt gespannt!


Die Tücken des Multigarns

Ich habe noch ein bisschen mit dem Multigarn experimentiert. 


Die Servietten, die ich damit bestickt habe, sind ja ganz gut geworden, aber es gibt Stickmuster, die eignen sich nur bedingt für solches Garn. Das sind zum Beispiel dicke Schriftarten.

 

Sieht aus wie Clowns-Strümpfe....! Schön geringelt.....
Was mir auch nicht so gefällt, ist die optische Veränderung der Farben. Was als Linie noch schön frisch und farbenfroh aussieht, wirkt im Schriftzug dunkel. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich beim Foto machen vielleicht ungünstig im Licht gestanden habe.


Na ja. Ich habe trotzdem fertig gestickt und hoffe, dass die Tasche - wenn sie denn dann mal fertig zusammengenäht ist - bei der Empfängerin besser ankommt, als bei mir ;-)


Schön ist dieser Effekt bei Schriftzügen für Kinder. Wenn ich das im Vorfeld gewusst hätte, dann wäre der Liam jetzt richtig bunt geworden. 


Aber hier im Büro haben wir noch zwei werdende Väter. Dann kann ich es ja anders machen.

Die Reste vom Stickvlies werfe ich im Übrigen natürlich nicht weg, sondern schneide Streifen und nähe die dann wieder zu einer Lage Vlies zusammen. 


Dieses Flickwerk eignet sich eventuell nicht für großflächige Stickmuster, aber eine weitere Tasche oder Giraffe lässt sich damit auf alle Fälle noch sticken. Auch beim Nähen verwende ich manchmal dieses ausreißbare Stickvlies: Wenn die Stoffe sehr dünn sind, dann passiert es gerade am Anfang der Naht, dass die Maschine den Stoff frisst. Hier lege ich dann einfach ein kleine Stück Vlies unter den Stoff. So kann die Maschine nichts schlucken, und das Vlies lässt sich mit ein bisschen Vorsicht ganz einfach wieder entfernen. 


Stickmuster "Tasche" von hier
Stickmuster "Giraffe" von hier


Frühlingskleid(ung) Sew Along #6

Endspurt beim FKSA! 


Ich liege in den letzten Zügen - immer noch. Es gibt nichts neues zu berichten. Die Hose habe ich gesäumt, aber durch meine Art und Weise, den Schnitt abzuändern, ist sie mir fast zu kurz. Sehe ich allerdings nicht als Problem an - ich schlage den Saum einfach ein paar mal um, und diese Länge finde ich dann durchaus tragbar. Tragefotos gibt es am Finaltag :-)

Das Kleid setzt inzwischen auch schon Staub an. Der Saum wartet auf _richtig_ gute Laune meinerseits. Vielleicht klappt es heute.

Wie bereits die vergangenen Wochen, wird auch die Karwoche nochmal ziemlich stressig, aber danach ist Entspannung in Sicht. Manchmal ist halt der Wurm drin. Was dazu führt, dass die geplante Bluse immer noch nur als Folienschnitt existiert. Da der Stoff allerdings schon gewaschen und gebügelt seinem Einsatz entgegenfiebert, bin ich recht zuversichtlich, noch vor den ersten Herbststürmen mit der Bluse fertig zu sein.

Wie weit die anderen Damen mit ihren schönen Kleidern sind, sammelt heute wieder Dana von cutiecakeswelt.

Und ich dachte schon....

.... der Kragen wäre das Problem bei meiner Jacke.
War er aber nicht. Das Problem war - wie so oft - mal wieder ich.

Wie ich hier schon ganz stolz berichtete, war es eigentlich ein Leichtes, den Kragen einzusetzen. Danach - so dachte ich - wird die Jacke ein Kinderspiel. Ich habe die zweiteiligen Ärmel genäht und wollte sie einsetzen, aber das wurde zum Problem: Der Ärmel war viel zu groß für das Armloch. Und ich meine wirklich: VIEL zu groß.

Ärmel setze ich so ein:
Zuerst lege ich Jacke neben Ärmel, um zu sehen, wo die Passzeichen sind. Dann greife ich durch das Armloch in den Ärmel, halte die beiden Nähte (Seiten- und Ärmelnaht) rechts auf rechts zusammen, stülpe die Jacke über den Ärmel und stecke dann die festgehaltenen Nähte aufeinander. Danach stecke ich den oberen Punkt vom Ärmel an der Schulternaht fest. Und dann passe ich den Ärmel ein, erst eine, dann die andere Seite. Klappt immer ganz gut.

So habe ich es auch bei dieser Jacke gemacht, aber beim Stecken hatte ich auf einmal viel zu viel Stoff vom Ärmel, der überhaupt keinen Platz finden wollte. Ich habe immer wieder neu gesteckt, den Ärmel ein bisschen gedreht, geschoben..... es MUSS doch gehen! Aber es passte nicht.

Es ist mir wohl aufgefallen, dass die Rundungen nicht so aufeinander passen, und dass auch die Passzeichen viel zu weit auseinander sind, also habe ich die Schnittmuster rausgesucht und alles nochmal verglichen. Da stimmte aber alles - der Fehler wo anders liegen.

Ich weiß nicht, wie lange ich rumgesteckt, geschoben und gedreht habe. Ich reihte den Ärmel ein - es passte nicht. Ich wollte schon die Schere ansetzen - da fiel mir ein: Der Ärmel ist zweiteilig. Die Ärmelnähte kommen nicht mit der Seitennaht zusammen! Dafür gibt es sogar ein Zeichen am Ärmel, was ich auch schon übernommen hatte, aber irgendwie geflissentlich ignoriert habe.

*mitderflachenhandgegendiestirngeklatscht*

Das kommt davon, wenn man nicht mehr ganz bei der Sache ist. So, also alles nochmal auf Null.
Jacke hinlegen, Ärmel daneben, durch das Armloch das Passzeichen vom Ärmel rechts auf rechts auf die Seitennaht legen, festhalten, auf links drehen - PASST!







Und natürlich trage ich die Jacke morgen zu meinem Kleid.





Genauso habe ich mir das vorgestellt.
Im Übrigen ist es mir tatsächlich geglückt, dass die Jacke genau an der Rockansatznaht endet.


Gefüttert habe ich die Jacke mit herkömmlichem Futterstoff. 


Die Jacke ist (noch) verschlusslos. Ich bin sehr unschlüssig, ob ich Knöpfe drannähen soll - ich glaube nicht, dass ich die Jacke überhaupt schließen werde. Mal sehen. Jetzt wird sie erstmal so getragen. 

Verlinkt bei Me Made Mittwoch - dem virutellen Laufsteg für selbstgenähte Kleidung. Heute angeführt von Frau Kirsche im tollen Kleid und kirschroten Schuhen!

Österliche Servietten

Spätestens seit diesem Wochenende bin ich wieder voll im Stickfieber. Es tummeln sich ganz viele Ideen in meinem Kopf, was ich alles machen will, aber wie immer fehlt es mir an Zeit.

Schon vor Weihnachten letzten Jahres habe ich mir diese süßen Häschen bei Anja Rieger gekauft. Damit möchte ich Servietten besticken, die meine Gäste beim Osterbrunch nutzen können.

Der Zufall wollte es, dass uns beim Stickwochenende gezeigt wurde, wie man die Ecke von Servietten besticken und gleichzeitig auch Geld sparen kann.

Zuerst wird die Serviette rechts auf rechts gefaltet und auf die Mittellinie des bereits im Rahmen eingespannten Klebevlies gelegt......

 

und dann wieder auseinander gefaltet. So kommt das Muster schön mittig in die Ecke.


Danach gehts ab unter die Maschine.

*stickstickstick*

Und jetzt freut sich mein Schottenherz: Normalerweise hätte ich nach dem Sticken alles ausgespannt, und einen neuen Bogen Vlies eingespannt, um die nächste Serviette zu besticken.

NORMALERWEISE.

Leider wird gerade jetzt mein Tisch von meinem Göttergatten belagert, weil GERADE JETZT muss er das Geschenk für die Goldene Hochzeit fertig stellen. Grrrrrrr.

Also nochmal: Normalerweise würde ich die Arbeit jetzt aus dem Rahmen nehmen und die nächste Lage Vlies einspannen. Bei 12 Servietten wird das aber ganz schön teuer. Ich war sooo dankbar, als uns gezeigt wurde, wie man so was mit minimalem Einsatz bewerkstelligen kann.

Die Arbeit bleibt eingespannt, es wird nur das Muster ausgeschnitten.


Über das entstandene Loch wird nun einfach ein viel kleineres Stück Vlies (etwa 10x10 cm) aufgeklebt - Resteverwertung sozusagen - und die nächste Serviette kann bestickt werden.



Ist das nicht eine super Lösung? Ich kannte das vorher noch nicht, wäre da im Traum nicht drauf gekommen und bin davon begeistert! Tja, die Damen vom F(l)ach haben schon tolle Ideen. Schade, dass ich so weit weg wohne.

Das restliche Klebevlies muss in der Waschmaschine rausgewaschen werden. Und genau da wandern die Servietten jetzt erstmal hin, bevor sie am Ostersonntag ihren Auftritt haben.




PS: Während ich das hier schreibe, sticke ich die 7. Serviette - und immer noch mit dem 1. Vlies.

Frühlingskleid(ung) Sew Along #5

Die gute Nachricht zuerst: Ich habe einen passenden Stoff für meine Bluse gefunden. Genauso habe ich mir das vorgestellt: Weiße Hose, weißes Oberteil mit Farbe.




Und jetzt die weniger gute Nachricht: Ich werde es wohl nicht mehr schaffen, die Bluse im Rahmen des FKSA zu nähen, ohne mir den Hintern aufzureißen. Der März war schon reichlich mit Terminen bestückt, aber dann kamen noch unvorhergesehene Termine und zwei Tage Dauer-Kopfschmerzen dazu. Das war´s dann.

Es sind zwar noch zwei Wochen Zeit, aber am 20. April ist nicht nur Ostern, sondern auch mein Geburtstag, und dafür ist auch noch einiges vorzubereiten.

Die Bluse bleibt natürlich trotzdem auf meiner To-Do-Liste. Stay tuned!

Mit den anderen Sachen (hier und hier) bleibe ich natürlich beim FKSA dabei - die sind zwar fertig genäht, aber der letzte Handgriff (wie z. B. das Säumen) fehlt natürlich noch. 

Wie weit die anderen Damen sind, sammelt heute Dana von cutiecakeswelt.

Jacke zum Kleid

Für das Kleid, was ich an der Goldenen Hochzeit meiner Schwiegereltern tragen möchte, brauche ich unbedingt noch eine Jacke, denn für Anfang April ist es mir in kurzen Ärmeln einfach zu kalt. Mir schwebte ein kurzer Blazer oder ein Bolero-Jäckchen vor, genäht aus dem gleichen Stoff wie das Kleid. Ich habe lange gesucht, und so ziemlich alle Burdas durchgeblättert, aber letztendlich habe ich einen Schnitt gefunden.

Perfekt wäre es, wenn die Jacke genau an der Rockansatznaht vom Kleid enden würde. Laut Schnittmuster würde das auch hinkommen - ob mir das auch in der Praxis gelingt....?

Ein bisschen Respekt habe ich vor dem Kragen. Mal sehen, ob es mir gelingt. Mein letzter Kragen liegt schon etwas länger zurück..... Ich hatte einen riesigen Knoten im Hirn und bin fast verzweifelt. Julia war dann so nett, und hat mir zig Fotos und Links geschickt, wie so ein Kragen eingesetzt wird - aber ich habe es nicht gerafft. Wenn sich meine Gedanken mal festgefahren haben, dann braucht es mehr als nur Fotos. Also lud mich Julia zu sich ein, und ratz-fatz war der Kragen so gesteckt, wie ich ihn dann nähen sollte. Der Groschen war gefallen!

Dumm von mir, dass ich danach nicht sofort noch drei Projekte mit Kragen gemacht habe, denn dann hätte sich das auch gefestigt. So stand ich dann heute wieder vor dem Dilemma: Wo wird was angenäht???? Und immer die Stimme meiner Mutter im Hinterkopf: Kragen nähen ist nicht einfach! Du musst gaaaaanz genau nähen, und zwischendurch musst du die Nahtzugaben einschneiden, damit du weitermachen kannst!

Oh Mann. Wie gut, dass ich inzwischen gelernt habe, einfach das zu tun, was in der Anleitung steht. Na ja, okay, ich gebe es zu: Einmal habe ich mich widersetzt, aber auch nur, um anschließend zu merken, dass meine Variante nicht geht. Also wieder trennen, neu stecken und nähen.





















Juhu!! Es hat geklappt!! Yes, yes, YES!!!
Okay, die Ecken könnten etwas sauberer genäht sein, aber egal - der Kragen ist drin und zwar richtig.
Von links sieht es auch gut aus:

 

YES! Ich bin echt stolz darauf. Das war für mich eine große Hürde, ein großer Schritt weiter nach vorne. Die Chancen, dass ich am 10. April nicht frieren muss, steigen!