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Es werden Posts vom September, 2014 angezeigt.

Des Wahnsinns fette Beute

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Die Linkliste zum HosenHerbst bei Meike ist nochmal geöffnet, und ich alte Trödelliesel habe es doch noch tatsächlich geschafft, eine Hose zu nähen. Also, zumindest so grob.

Ziel ist diese Hose aus der Burda 6/2014:


Die Hose hat nichts besonderes, und eigentlich ging es mir hauptsächlich um die Passform. Die Falten unter dem Hintern in Griff bekommen - mehr nicht.
Ich habe mir einen Grundschnitt erarbeitet, mit dem ich sehr zufrieden bin, und mit dem ich gerne noch ein bisschen zusammenarbeiten würde. Allerdings beschleicht mich das Gefühl, dass man gerade bei Hosen, bei jedem neuen Hosenschnitt, immer wieder bei Null anfangen muss. Der Stoff spielt eine große Rolle, der Schnitt natürlich auch .... Aber ich habe es trotzdem mal probiert. Nur so zum Spaß.

Ich habe den Schnitt der neuen Hose über den Grundschnitt gelegt. Und dabei kam heraus, das fast kein Unterschied ist. Ich habe lange überlegt, ob ich es wagen soll. Soll ich die Hose ohne die bei mir erforderliche Schnittkorrektur zus…

Auch bei mir: HerbstJackenSewAlong #1

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Heute startet bei Chrissy der HerbstJackenSewAlong, und da mache ich gerne mit, weil bei mir eh ein Mantel auf dem Programm stand.

Ich möchte gerne einen Mantel für den kalten, usseligen Herbst. Und ich weiß auch schon etwas länger, dass es ein Mix zwischen dieser Jacke ...

 ... und diesem Mantel

wird. Beides ist aus der Burda 8/2014. Ich war sofort in den Schnitt verliebt und hoffehoffehoffe, dass ich den Schlitz hinbekomme.

Warum wird gemixt? Die Jacke ist mir zu kurz (88 cm), der Mantel ist mir zu lang (127 cm). Außerdem möchte ich keine Druckknöpfe haben (Mantelvariante), sondern richtige Knöpfe (Jackenvariante). Vielleicht - ganz vielleicht - mache ich hierfür Paspelknopflöcher. Mal sehen, wie ich in der Zeit liege.

Was den Stoff anbelangt, bin ich noch ziemlich ratlos. Warm soll er sein, flauschig, eine dunkle Farbe haben, sich gut verarbeiten lassen - und bitte einen angenehmen Preis haben. Der Stoffkauf ist auf alle Fälle für die nächsten Tage angedacht. Ich würde mir wünsche…

Me Made Mittwoch am 24.09.2014

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Gestern war ich zum 30. Geburtstag meines kleinen Bruders in der Heimat. Das bedeutet für mich: 280 km Hinfahrt, 280 km Rückfahrt. Bedeutet: 560 km Radio hören.

Und gestern war ein ganz besonderer Tag für die Radiomoderatoren.
1. Es war kalendarischer Herbstanfang.
2. Der neue 10-Euro-Schein ist im Umlauf.

Ich hatte das Gefühl, es gibt keine anderen Themen auf der Welt.

Zu 1.) kann ich sagen:
Schön. Endlich. Ich werde den "Sommer" nicht vermissen und freue mich, zu selbstgenähten Herstklamotten greifen zu können. Eines meiner Lieblings-Outfits ist diese Kleid hier:


Das Kleid hat ja einen kleinen Nähfehler *hüstel*....
... der aber unter dem Gürtel verschwindet. Und dieser Gürtel hat noch einen Vorteil. Er vermittelt mir ein sehr vertrautes Gefühl.


Meike hatte die Tage geschrieben, dass sie mit Hosen nach wie vor fremdelt, obwohl sie sich wirklich gerne damit anfreunden möchte. Aber als überzeugte Rock- und Kleiderträgerin fällt ihr das sehr schwer.
Ich kann das absolut nachv…

... gebacken wird auch noch

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Bevor ich jetzt in mein Wochenende abtauche, muss ich noch schnell etwas loswerden. Aus gegebenem Anlass (Winke-Winke, Jenny!)

Ich backe und koche sehr gerne. Auch wenn ich für alles ein Rezept brauche, aber es macht mir trotzdem Spaß, und ich traue mich auch an alles ran. Ich habe auch gerne Hefekuchen gebacken, aber irgendwann hatte ich damit ein paar Misserfolge - und somti war auch die Lust verflogen.

Als die Brotbackautomaten in Mode kamen, musste ich natürlich auch so ein Teil haben. Lange Zeit habe ich damit Brote gebacken, habe sämtliche Backmischungen durchprobiert, und auch ein- oder zweimal selber die Zutaten zusammengemischt (was nicht so der Knaller war).

Inzwischen steht auch der Brotbackautomaten im Regal. Zwischen der Eismaschine und dem elektrischen Fleischwolf. Hinter der Nudelmaschine. Neben dem Sodasprudelding.

Vor ein paar Wochen kam mir in den Sinn, ich könnte doch mal wieder Brot backen. Ohne Automat. Auf die ganz herkömmliche Art und Weise. Ich habe ein bissche…

Unterkleid aus Wirkfutter

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Wie gestern schon angekündigt, wollte ich ein Unterkleid nähen. Schon seit meinem ersten Kleid aus der MyImage spiele ich mit dem Gedanken, so einen Allrounder für Untendrunter zu machen.

Und weil gestern Suse on the Riverbank so explizit nachgefragt hat, eh nur Fußball im Fernseh kam, und ich große Lust zum Nähen hatte, habe ich mich gleich mal ans Werk gemacht.

Der Schnitt fiel auf das Unterkleid 123 aus der Burda 02/2014. Kein typisches Unterkleid, so mit Spaghettiträger und so, sondern mehr ein verlängertes T-Shirt. Und genau das sollte es werden, denn die beiden Jerseykleider - hier und hier - sind ja auch hoch geschlossen.

Als Stoff habe ich Wirkfutter gewählt. Das ist ein dehnbarer Futterstoff, der mich ganz stark an Fliegengitter erinnert.

Vorder- und Rückenteil sowie die Ärmel waren raz-faz zugeschnitten, und ich dachte eigentlich, das Nähen geht auch so flott, aber die Ovi hat mir mal schon gepflegt einen Strich durch die Rechnung gemacht. 30.000 Mal musste ich neu einfädeln…

Me Made Mittwoch mit Jerseykleid

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Endlich wieder Me Made Mittwoch! Endlich wieder viele Inspirationen holen, neue Blogs entdecken und schöne Kleidung bewundern. Und ich freue mich, dass das Team Verstärkung bekommen hat - von drei tollen Frauen, die mit Sicherheit eine ganz, ganz große Bereichung für diese Plattform sind.

Ich habe mir ein weiteres Kleid aus der MyImage genäht, und ich muss sagen, auch dieses Modell gefällt mir sehr gut.


Der Schnitt sieht einen Reißverschluss vor, aber da ich Jersey verwendet habe, verzichte ich auf den Reißverschluss. Den Halsausschnitt habe ich nicht mit Bubi-Kragen und Beleg versehen. Damit er elastisch bleibt, habe ich ihn mit Schrägband versäubert. Was ein Gefummel für mich ungeübte Jerseynäherin!

Zuerst musste ich mir mal einen Schrägstreifen basteln. Dafür habe ich zwei Streifen im 45°-Winkel (wichtig für die Dehnbarkeit!) aus meinem Stoff ausgeschnitten, und die beiden Streifen dann im 90°-Winkel übereinander gelegt.


Dann habe ich beide Teile mit einer gerade Naht im Fadenverla…

Aus dem Nähkästchen geplaudert

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Vielen, vielen Dank für all die lieben Komplimente, die Ihr mir zu meinem Trench gemacht habt. Ich muss sagen, dass macht mich schon ein bisschen stolz.

Einige schrieben, dass sie sich nicht trauen würden, so etwas kompliziertes zu nähen. Ich kann Euch sagen, dass ich es nicht besonders schwierig fand - eher langwierig. Für mich ist es eine viel größere Herausforderung, mit Jersey zu arbeiten, und genau da will ich mich jetzt ranwagen.

Es soll wieder ein Kleid aus der MyImage werden.

Wie immer nutze ich beim Zuschneiden das Doppelkopierrädchen. Ich bewundere die Damen, die ein exaktes Augenmaß haben, und die Nahtzugaben sich nicht markieren, sondern einfach drauf losschneiden.

Apropos Nahtzugaben: Manchmal stolpere ich über den Satz: "Ich lasse die Nahtzugabe einfach weg, dann wird es schon passen."
Es mag jeder so machen, wie er es für richtig hält, aber gerade bei dieser Zeichnung ist mir aufgefallen, dass die Nahtzugaben nich überall proportional gleich sind. Klar kann m…

Es ist vollbracht.

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Mein erster selbstgenähter Trenchcoat ist fertig.
Er ist kein Meisterstück, hat mich zwischenzeitlich ein bisschen geärgert, aber ich mag ihn.
Ich bin stolz auf mich, dass ich durchgehalten habe, jawoll!!



Den Schnitt im Schulterriegel habe ich mit ganz schmal eingestelltem Zick-Zack-Stich geflickt.

Die Ärmelriegel habe ich mit ein paar Stichen fixiert, damit sie nicht runterrutschen. Das muss man natürlich nicht machen, wenn man den Knopf entsprechend annäht, damit die Riegel stramm sitzen, aber ich wollte keinen stramm sitzenden Riegel. Und das Futter sieht doch auch gut aus, oder?


Auf den Haken-und-Ösen-Verschluss am Kragensteg habe ich verzichtet. Das mag ich nämlich noch weniger als stramme Riegel.

Ich habe keine Passformänderungen vorgenommen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass um die Schultern rum ein bisschen viel Stoff ist - vielleicht hätte ich den Rücken ein bisschen schmaler machen sollen.


Mit der Länge habe ich lange gehadert. Lt. Schnitt ist die Länge genau richtig, und …

Es ist nicht so, wie es aussieht.

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Es ist schlimmer.

Dieser Trench und ich..... Es läuft viel mehr schief, als ich gedacht hatte. Zuerst der Murks bei den Abnähern und den Taschenklappen. Dann der Kampf mit dem Kragen. Und dieses unendliche Gefummel bei den Ärmeln.

Ich dachte, es kann nicht schlimmer kommen.
Was auch immer mich geritten hat - ich habe die Knopflöcher mit dem Nahttrenner geöffnet. Mache ich eigentlich nicht, sondern ich schneide sie auf, damit mir nicht das passiert, was nun passiert ist: Ich ramme mit dem Nahttrenner über das genähte Knopfloch hinaus, und zerschneide mir 1 cm von dem Schulterriegel. Als ich mich langsam von der Schockstarre wieder befreien konnte, wollte ich den Mantel schon in die Ecke werfen. Ehrlich. Ein Projekt, bei dem eines nach dem anderen schief läuft, das kann einfach nichts werden. Warum also weiter aufregen und Zeit investieren?

Ich starrte also auf den Schnitt in dem Riegel und dachte:

JETZT ERST RECHT!!!!
Ich meine, was soll jetzt noch passieren?  Es gelang mir, die Knöpfe…

Wer die Wahl hat......

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Endlich, endlich ist es September. Ich hoffe, dass sich nun dieser wankelmütige Sommer verabschiedet, und sich ein konstantes Wetter einstellt. Wegen mir auch konstant schlecht, aber bitte, bitte nicht mehr so ein "Heute-So-Und-Morgen-So-Wetter". Das hat mich wirklich krank gemacht.

Passend zum Herbst habe ich mir eine neue Stickdatei gegönnt und zwei MugRugs gestickt.


Die Stickdatei gibt es schon länger, aber ich schleiche immer recht lange um sowas rum. Meistens bin ich mir unsicher, ob ich das auch immer alles so umsetzen kann.


Damit meine ich nicht das Sticken, sondern die Zusammenstellung der Stoffe. Ich bin immer recht schnell voreingenommen von den gezeigten Designbeispielen!

Ich habe halt nicht so die kunterbunten Patchworkstoffe auf Lager, und auch meine Stickgarne sind recht überschaubar.


Diesmal bin ich aber ganz zufrieden mit dem, was ich da produziert habe.

Einer der beiden MugRugs ist für meine Kollegin. Für welchen wird sie sich wohl entscheiden - Kürbis ode…

HosenHerbst #2

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Heute geht es bei Meike mit dem HosenHerbst weiter. Die Ansprüche an die Passform werden heute thematisiert, und dazu kann ich eine ganze Menge sagen. So viel, dass mich Meike gebeten hat, einen Gastpost zu schreiben! Darüber habe ich mich riesig gefreut und bin ihrer Bitte sehr, sehr gerne nachgekommen. Also wundert Euch nicht, wenn Ihr bei Meike das Gleichen zu lesen bekommt ;-)

Passform I - Ansprüche 
Welche Passformmängel kenne ich von Kaufhosen oder selbst genähten Hosen? Zeigt her eure ungeliebten Hosen! Welche Anpassungen habe ich schon mal versucht, um Passformmängel zu beheben. Wie erkenne ich überhaupt Passformmängel und wie heißt mein Problem? Wo gibt es Informationen über Anpassungen? Wovor habe ich den meisten Respekt? 


Um eine halbwegs vernünftige Hose zu bekommen, die man tragen kann, habe ich viel rumprobiert. Dabei wage ich mal zu behaupten, dass ich gar nicht so viele Dinge berücksichtigen muss. Aber da ich nicht weiß, wie ich anfangen soll, ist es echt kniffelig, ein…