Mein Weihnachtskleid 2016

Auf dem MeMadeMittwoch-Blog fand während den letzten Wochen wieder das alljährliche Weihnachtskleid-Nähen statt. Vielen Dank an Dodo und Yvonne für das Hosten dieses Sew Alongs.


Hier könnt Ihr nochmal die Entstehungsgeschichte nachlesen.

Vorstellung von Stoff und Schnitt
Das Probekleid ist fertig, ich kenne jetzt die Schwachpunkte
Eine kleine Vorschau auf das fertige Kleid

Es sind eine Menge tolle Kleider entstanden, und auch ich bin sehr happy mit meinem Kleid.

Schnitt 128 aus Burda 08/2009
Hach, diese Farbe lässt sich so gut fotografieren.... ;)
Ich hatte zuerst ja einen anderen Stoff in Ausicht, bin aber wirklich froh, dass ich dann doch noch diese Alternative gefunden habe.

Passformprobleme hatte ich bei diesem Schnitt kaum. Die Brustabnäher mussten etwas nach unten und die rückwärtigen Abnäher habe ich ca. 1 cm vergrößert, um noch ein bisschen mehr Form reinzubekommen.


Wie viele andere, die den Schnitt schon genäht haben, habe auch ich den Rock um ca 5 cm gekürzt. Er fällt somit etwas besser, das Vorderteil bauscht sich nicht so auf, und das ganze hat ein bisschen mehr Pepp.


Die Ärmel gingen extrem schlecht einzunähen. Ich weiß nicht, wie viele Stecknadeln ich in der Armkugel hatte, und wahrscheinlich wäre es besser gegangen, wenn ich den Ärmel eingereiht hätte, aber das fiel mir dann erst zum Schluss ein.

Den Gürtel hatte ich bei meinem Stoffkauf völlig übersehen, hatte aber zufällig noch ein passendes  Satinband in der Schublade gefunden und es kurzerhand zum Gürtel gemacht.


Jetzt kämpfe ich mich noch durch meinen letzten Arbeitstag für diese Jahr, und freue mich auf heute Abend, wenn ich mich durch all die tollen Weihnachtskleider klicke, die auf dem MeMadeMittwoch-Blog großes Finale feiern.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, ein paar ruhige und besinnliche Stunden und einen guten Start ins neue Jahr.

Weihnachtskleid Sew Along Teil 4

Es ist vollbracht.
Das Kleid ist fertig und ich bin durchaus zufrieden damit.

Ich habe die Brustabnäher nach unten verlegt, und das war auch bitternötig. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.


Man kann nix erkennen, ich weiss. Ich habe das Kleid auf die Puppe gezerrt, und es sieht dort einfach nicht gut aus.



Ich garantiere Euch, dass es an mir bedeutend besser sitzt. Aber Tragefotos gibt es erst nächsten Donnerstag, wenn das große Finale steigt.

Wie weit sind die Anderen? Geht der Trend zum Zweit-Kleid?
Mehr auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Last Hours-Geschenkidee

Ich habe vor einigen Tagen im Vorbeiklicken eine schöne Idee auf YouTube gesehen, die mir am Samstag wieder eingefallen ist, als ich Weihnachtskarten gekauft haben.

In dem Film wurde gezeigt, wie man aus Teefiltern neue Teebeutel in Sternform nähen kann. Ich dachte, die Sterne wären doch noch eine nette Beigabe zu den Wünschen für Weihnachten, die wir immer noch sehr gerne ganz Old-School-mäßig mit der Hand schreiben und an Freunde, Bekannte und Verwandte senden.

Ich weise also ganz ausdrücklich darauf hin, dass dies hier nicht meine Idee ist!
(Leider finde ich das Video nicht mehr, sonst würde ich hier den Link einfügen.)

Ich habe durchgezählt und bin auf 27 Beutel gekommen, die genäht werden mussten. Also habe ich mich am Sonntag morgen hingesetzt und habe erstmal eine Stern-Vorlage gemacht, die ich dann auf jeden Filter aufgemalt habe.


Danach habe ich die Konturen mit einem Doppelstich abgesteppt, den ich auf 2,5 eingestellt habe, damit der Tee da auch nicht durchrieseln kann.


Das hat zwei Stunden gedauert, ungelogen. Ich wollte schon die Flinte ins Korn werfen, weil ich echt nicht gedacht habe, dass mich das so aufhält.

Irgendwann war es dann geschafft.
Jetzt ging es ans Füllen. Dazu habe ich den Faden ganz unten am Beutel abgeschnitten, den Beutel auf einer Seite aufgeschnitten, und dann den Tee in den Stern gefüllt.


Anschließend habe ich den Faden so auf den Stern gelegt, dass er beim Schließen der Öffnung mit festgesteppt wurde. Wenn man nicht daran reißt, dann hält das auch. (Ich hoffe nur, dass ich alle Nahtenden so gesichert habe, dass die sich nicht ausgerechnet im Wasser öffnen...)


Jetzt musste der Stern nur noch ausgeschnitten werden....


 ... und schon ist die kleine Zugabe fertig :)


Bei 27 Stück ist das ne echte Fleißarbeit, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.
Jetzt werden die Sterne schnellsten auf den Weg gebracht, damit der Tee nicht so viel von seinem Aroma verliert.


Verlinkt beim CreaDienstag

Weihnachtskleid Sew Along, Teil 3

Beim letzten Treffen habe ich durch Abwesenheit geglänzt, aber es gab halt auch nix zu berichten.
Ich bleibe bei meinem Schnitt (auch wenn ich inzwischen wirklich viele Kleider gesehen habe, die mich fast von meinem Vorhaben abgebracht haben), aber beim Stoff habe ich dann doch eine andere Wahl getroffen. Bei meinem Strickjersey, der an Bequemlichkeit wahrscheinlich nicht zu überbieten ist, wären die Falten am Rockvorderteil einfach nicht so rausgekommen. Es hätte wohl eher so ausgesehen wie gewollt und nicht gekonnt. Letztes Wochenende war ich bei Alfatex, und da fiel mir dieser Wollstoff in die Hände:


Ich finde, er ist für diesen Schnitt dann doch die bessere Wahl.

Beim Schnittmusterabnehmen habe ich überlegt, ob ich ein Probekleid nähen soll oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich davon ausgehe, dass mir das Kleid nicht sonderlich viel Arbeit macht. Und für den Fall, dass das Probekleid schon sehr gut sitzt, habe ich hierfür auch vernünftigen Stoff genommen, mit der Hoffnung, das Probekleid auch tragen zu können.

Der erste Eindruck ist ganz gut. Ich überlege noch, ob ich das Oberteil vielleicht einen Zentimeter länger mache, damit die Taille noch ein bisschen nach unten rutscht.


Die rückwärtigen Abnäher mache ich evtl. beim richtigen Kleid noch ein bisschen größer. Es steht mir persönlich ein bisschen zu viel ab. Die Ärmel müssen auch nochmal raus. Ich habe die Belege mit festgenäht, und das ist einfach zu viel. Das gibt nur Chaos.


Der Stoff hat fast schon zu viel Stand - das Rockvorderteil bauscht sich ziemlich auf. Das werde ich bei dem Wollstoff nicht mehr haben, weil der einfach ganz toll fällt.

Eine sehr angenehme Wandlung bekommt mein Probekleid, wenn ich noch einen Gürtel dazu trage, so wie der Schnitt es auch vorsieht.


Es fühlt sich direkt angezogener an und das Gefühl, dass die Taille runter muss, ist auch weg.


Der Original-Gürtel ist natürlich nicht so breit, und es wird auch ein Schleifchen geformt. Das macht das Kleid dann so richtig festlich. :)


Das Probekleid wird jetzt noch ein gutes Stück kürzer, die Ärmel müssen nochmal korrigiert und auch gesäumt werden, und dann finde ich es durchaus tragbar. Aber jetzt mache ich erstmal mit dem Zuschnitt für das richtige Kleid weiter.

Wie weit die anderen Teilnehmerinnen sind, gucke ich mir jetzt auf dem MeMadeMittwoch-Blog an.

Mein Wintermantel ist fertig

Das große Finale habe ich ja leider verpasst, weil ich mich a) immer mit der Zeit verzockt hatte und b) mich auf den letzten Metern auch noch eine Magen-Darm-Geschichte flachgelegt hat. Es hat nicht sollen sein, aber jetzt ist es endlich soweit. Das gute Stück ist fertig.

Caban-Jacke 119 aus der Burda 10/2016

Die weiße Knöpfe, die ich im Internet bestellt habe, sind inzwischen halbwegs gerade. Beim ersten Versuch hatte ich die Jacke auf dem Tisch liegen, die Punkte ausgemessen und die Knöpfe angenäht. Ging völlig in die Hose. Wahrscheinlich habe ich den Stoff beim Nähen so gezogen, dass es am Ende aussah, als hätte ich einen im Schuh gehabt. Beim zweiten Mal hatte ich die Jacke auf der Puppe hängen. Das ging dann besser. 



Schwierigkeiten hatte ich auch beim Futter.
Dabei war ich diesmal fleißig, habe die Saumumschläge mit der Hand angenäht und wollte es doch wenigstens einmal richtig und ordentlich machen. Bei den Ärmel hat es auch geklappt, aber dann hörte es auf. Es gelang mir einfach nicht, das Futter mit dem Oberstoff zu verbinden.
Auch hier hatte ich die Jacke auf der Puppe und bin auf allen vieren drumrum gekrochen, um das Futter festzustecken - keine Chance. Es klemmte einfach.
Das Futter erschien einfach zu klein, der Oberstoff wurde nach oben gezogen, und beim Anziehen hatte ich bedenken, irgendwelche Nähte zu sprengen.


Ich dachte, ich hätte einen Fehler gemacht - beim Zuschneiden, beim Einnähen, wo auch immer. Als ich dann meiner Kursleiterin mein Leid klagte, meinte sie, es könne daran liegen, dass der Oberstoff sehr dehnbar und das Futter das genaue Gegenteil ist. Also wurde beschlossen, das Futter nur an einigen Punkten zu fixieren.
Ich habe den Großteil dieser Jacke im Nähkurs genäht. Das war sehr hilfreich, gerade beim Einsetzen der Schulterpolstern. Hier bekam ich den Tipp, doch einen Fisch einzusetzen. Das war wirklich eine gute Idee, die Schulter-/Kragenpartie ist sehr gut geglückt und lenkt ein bisschen von den nicht so gut gelungenen Paspeltaschen ab.


Auf Knopflöcher habe ich verzichtet und schließe den Mantel mit angenähten Druckknöpfen. Ich bin gespannt, wie lange der Stoff das mitmacht, denn er ist wirklich empfindlich und man reißt schneller ein Loch rein, als einem lieb ist. Es hätte Sinn gemacht, mindestens mal die Vorderteile mit einer richtig guten Vlieseline zu verstärken, damit der Stoff einfach stabiler wird.

Am besten gefällt mir der weiße Kragen. Ich finde die Idee mit dem Aufsetzen gar nicht so schlecht. Auch hier habe ich gefühlte Ewigkeiten damit verbracht, die Knöpfe anzunähen.


Allerdings stellte sich schnell raus, dass sich das Futter vom Kragen nach außen schiebt. Hier hat mir eine Leserin auf Facebook geraten, doch einen Keil in die Futtertaschen zu nähen, um die Mehrweite herauszunehmen. Das werde ich auf alle Fälle testen.



Ich mag die Jacke, aber ich bin froh, dass dieses Projekt jetzt endlich fertig ist. Es war sehr viel Gefummel, der Stoff hätte ein bisschen stabiler und weniger dehnbar sein können - und vor allen Dingen weniger fusseln. Die Nähmaschine muss jetzt erstmal einer Grundreinigung unterzogen werden. Alles ist voll mit blauen Flusen.


Mehr selbstnähte Kleidung gibt es auf dem MeMadeMittwoch-Blog, der heute von Nina angeführt wird, die zufälliger Weise die gleiche Jacke wie ich genäht hat, und heute in ihrem grauen Kleid ganz fantastisch aussieht.

PS: Verzeiht die schlechten Fotos. Der Stoff ist dunkelblau, man kann es kaum erkennen, aber ich schaffe es in dieser Jahreszeit nicht, bei Tageslicht Fotos zu machen und es ist wirklich schwer, etwas dunkles zu fotografieren, wenn noch etwas weißes mit auf das Foto soll. Da hört es mit nämlich mit meinen Fotokünsten auf :)

Weihnachtskleid Sew Along 2016, Teil 1

Es geht wieder los, der WKSA2016 auf dem MeMadeMittwoch-Blog. Eine wirklich schöne Tradition, die mir großen Spaß macht. Dieses Jahr bin ich das dritte Mal mit dabei.

2013 - Nicht so der Burner. Ich habe mich in dem Kleid nicht wohlgefühlt und inzwischen ist es auch entsorgt.
2014 - Ein toller Schnitt! Das Kleid war super, ich mag es sehr, aber der Stoff grenzt das Tragen etwas ein.
2015 - Endlich stimmt hier alles. Der Schnitt, der Stoff - das perfekte Kleid. Und als i-Tüpfelchen gab es noch den Rock dazu.

So will ich 2016 auch wieder beenden. Mit einem Kleid, das nicht zu viel Schnickschnack hat, und gerne auch an anderen Tagen getragen werden kann. Stoff habe ich genug gesammelt. Da ich dieses Jahr nicht allzuviel genäht habe, ist mein Lager für meine Verhältnisse ziemlich gut gefüllt.

Mit dem Schnitt ist es nicht ganz so einfach.
An Weihnachten will man ja immer ein bisschen schicker sein also sonst.
Aber das Kleid muss trotzdem bequem sein.
Es muss viel Essen und Wein und Plätzchen reinpassen.
Es darf nicht knittern, wenn man lange sitzt.
Es darf einem nicht zu warm und nicht zu kalt darin sein.
Und obendrein sollte der Stoff pflegeleicht sein, falls einem der in Soße getränkte Kloß auf den Schoß fällt.

Ich denke, für mich ist dieses Jahr dieser Schnitt eine ganz gute Wahl.

Burda 08/2009

Ich schleiche schon länger um dieses Kleid herum, aber bis dato kam es für mich als Weihnachtskleid nicht in Frage. Da ist kein Bums dahinter. Das Kleid muss doch was hermachen, es muss einen weit schwingenden Rock haben, Glitzer und Tamtam.So dachte ich zumindest.

Mit den Jahren habe ich mich da sehr gewandelt, und es ist mir jetzt viel wichtiger, dass das Kleid einen bequemen Schick hat. Und ich das noch mal tragen kann. Und ich nicht den ganzen Abend die Luft anhalten muss. (Ich werde eines Tages im Jogginganzug Weihnachten feiern, ich sehe das schon kommen.)

Bei der Stoffwahl bin ich mir noch nicht so sicher, aber evtl. wird es dieser Strickstoff werden.


Ich muss nochmal in Ruhe gucken, vor allen Dingen wegen den Falten am Vorderteil vom Rock. Das soll auf alle Fälle kein Geschwulst werden. Vielleicht ist der Stoff auch zu labberig für solche Falten mal sehen.

Evtl. gibt es auch ein Probekleid, denn ich will auf alle Fälle vermeiden, dass der Rücken zu lang oder das Oberteil zu kurz ist.

Und obwohl das jetzt sehr gefährlich ist, gehe ich mal auf dem MeMadeMittwoch-Blog gucken, was die anderen Damen so nähen. Die Inspiration ist doch  gerade bei diesem Sew Along immer recht groß.

Wintermantel Sew Along, Teil 4

Ich hinke mal wieder hinterher.
Das Treffen für den WMSA war schon am Sonntag, aber zum Glück ist die Linkliste noch ein bisschen länger geöffnet.

Dass ich schon länger keine Jacke mit Kragen mehr genäht habe, fiel mir auf, als ich den Unterkragen genäht habe. Meine Güte, was habe ich mich schwer getan. Ich habe mir zehnmal die Anleitung laut vorgelesen, bis ich gemerkt habe, dass ich den Unterkragen an den Beleg nähen soll. Und der Beleg war noch nicht mal zusammengenäht. Es hat wirklich gedauert, bis ich das alles hatte - ABER ich habe das Gefühl, dass ich noch nie einen Kragen so ordentlich und vor allen Dingen richtig genäht habe.



Ob das jetzt wirklich alles stimmt, werde ich dann heute Abend im Nähkurs erfahren.

Im Moment nähe ich das Futter zusammen. Ich habe hierfür Neva Viscon genommen und der Stoff lässt sich wirklich sehr angenehm verarbeiten.


Knöpfe habe ich immer noch keine. Damit tue ich mich diesmal echt schwer. Und ehrlich gesagt habe ich jetzt schon Bammel vor den Knopflöchern. Ich bin am Überlegen, ob ich die Knöpfe nur so aufnähe, und die Jacke dann mit Druckknöpfen schließe. Am liebsten würde ich mich mal an die Paspelknopflöcher wagen, aber dazu fehlt mir ein bisschen die Zeit.

Auch der weiße Fellkragen muss noch zugeschnitten und genäht werden. Es ist alles sehr knapp, aber ich halte mich ran. Ich will die Jacke unbedingt fertig haben, sie gefällt mir trotz den missglückten Tascheneingriffen richtig gut. 

Jetzt aber noch schnell rüber in die Linkliste vom MeMadeMittwoch-Blog. Dort gibt es schon eine ganze Menge Jacken, die alle so fertig aussehen.... Ob ich das noch schaffe??

Fortschritte beim Wintermantel Sew Along

Huch, wie schön - die Linkliste beim Wintermantel Sew Along ist noch offen. Ich hab tatsächlich ein paar Nähte gemacht, und leider auch einen dicken Fehler. Aber dazu gleich mehr.

Hier könnt ihr die letzten Posts zu dem WMSA 2016 nochmal lesen:

Wintermantel Sew Along, Teil 1
Wintermantel Sew Along, Teil 2

In der Zwischenzeit habe ich die Taschen fertig genäht und gestern bei Kleidermanie gesehen, wie man die Paspeln richtig einschneidet. Ich habe es falsch gemacht, und deswegen sehen die Paspeln bei mir auch nicht so schön aus. Ärgerlich, aber ich will versuchen, durch ein paar Handstiche das alles noch ein bisschen zu retten. Im Moment sieht es so aus:


Ein bissken krum und schief, und zugenäht ist der Tascheneingriff auch noch. Aber durch ordentlich Dampf auf dem Bügeleisen wurde es schon ein bisschen besser.

Was Bügeln ausmachen kann... Hier noch ein Beispiel beim Kragen.


Der Kragensteg ist an den Kragen gesteckt und nach dem Nähen sah es ähnlich aus. So wie zwei Dinge, die einfach nicht zusammengehören wollen. Erst, wenn die Naht ausgebügelt ist, wird es eine Einheit.


Den Kragen habe ich dann noch an den Mantel gesteckt, aber noch nicht genäht. Ich muss erst nochmal die Abnäher nachzeichnen, die sind schon wieder abgegriffen. Aber auch gesteckt kann man schon gut erkennen, wie es werden soll:


Das ist also mein letzter Stand von gestern Abend. Die große Frage, ob ich Schulterpolster brauche, beantworte ich jetzt schonmal mit Ja. Der Stoff ist ziemlich labberig, und auch wenn ich keine steife Uniformjacke nähe, so geben Schulterpolster doch dem ganzen ein bisschen Stand und Halt.

Mehr Fortschritte gibt es auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Wintermantel Sew Along Teil 2

Beim diesjährigen Wintermantel Sew Along habe ich mich für diese Jacke hier entschieden:


Die Jacke ist aus der aktuellen Burda (10/2016) und ich habe immer noch keine Knöpfe gefunden. Ich habe auch noch nicht danach gesucht, aber dafür habe ich ja auch noch ein bisschen Zeit.

Den Zuschnitt habe ich schon gemacht, und auch die ersten Nähte.
Der Wollstoff hat so seine Vor- und Nachteile. Beim Zusammennähen der Vorderteile ist mir aufgefallen, dass ich bei zwei Teilen definitiv keine 4 cm Saumzugabe habe, obwohl ich weiß, dass ich sie mithilfe meines Doppelkopierrädchens gemacht habe. Wollstoff verschiebt sich halt gerne. Vielleicht sollte ich künftig schon beim Zuschneiden den Stoff nicht nur mit Gewichten fixieren, sondern auch einfach ein paar Nadeln quer zum Fadenlauf stecken.

Dafür verzeiht der Stoff ein paar Ungenauigkeiten. Gerade die Paspeltaschen sind ein bisschen tricky und ich bin froh, dass der ein oder andere Millimeter Ungenauigkeit verschluckt wird. Bei einem Bauwollstoff würden direkt die roten Blinklichter angehen: "Seht alle her!! Hier ist ein Knick zu viel!!"



Die Paspeln sind auf dem Foto weder gesteckt noch genäht. Es liegt alles nur locker da - so schlimm wird es am Ende hoffentlich nicht aussehen. :)

Der Stoff ist nicht so ein verwaschenes Grau, sondern ein schönes, dunkles Blau, aber das lässt sich halt nicht so gerne fotografieren.

Mehr Entscheidungen gibt es auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Wintermantel Sew Along, Teil 1

Heute geht es los, der Winterjacken Sew Along auf dem Me Made Mittwoch Blog.
Endlich wieder ein Sew Along, eine Menge Inspirationen und Ideen, Hilfestellungen undundund...
Ich freue mich drauf.

Meine diesjährige Jacke wird die Carban-Jacke aus der Burda 10/2016. Ich habe die Jacke gesehen und wusste sofort: Die wird es. Kein Wenn und Aber.


Ich habe auch schon den passenden Stoff gekauft, nur die Knöpfe fehlen mir noch. Bei Gelegenheit muss ich nochmal ein bisschen stöbern. Ich will vor allen Dingen große, auffällige Knöpfe, und ich würde sogar goldene Knöpfe nehmen, obwohl ich Gold nicht mag, und auch noch nicht ganz davon überzeugt davon bin, dass die goldenen Knöpfe zu dem weißen Kragen passen. Also, hier habe ich noch die Qual der Wahl, der Stoff liegt bereits gewaschen und bereits zum Zuschnitt auf dem Tisch.


Weil es bei dem Treffen heute auch im Inspiration geht, zeige ich Euch noch zwei andere Modelle, die mich sehr - SEHR - angesprochen haben.

Beide sind aus der Knip 10/2016, die ich mir in Holland mitgenommen habe.


Bei diesem Schnitt gefällt mir, dass die Jacke mit einem Reißverschluss geschlossen wird. Auch finde ich das Schlichte und Schnörkellose schön, und ich hätte hierfür einen passenden Softshellstoff, den ich schon vor längerer Zeit günstig im Internet geschossen habe. 


Mal sehen, ob Schnitt und Stoff nochmal zusammen kommen.
Und dann ist da noch diese Jacke, die ich sehr schick finde, aber die hat nur einen kleinen Stehkragen. Das ist ein bisschen frisch, das findet die Damen auf dem Foto auch, deswegen wickelt sie sich noch einen dicken Schal um den Hals. Für eine Übergangsjacke wäre es aber auf alle Fälle nicht schlecht.


Hach, die Welt ist voll von tollen Schnitten und Stoffen, der Tag hat nur zu wenig Stunden.
Noch dazu lässt einem das schöne Wette ja auch keine Möglichkeit, sich für ein paar Stunden im Nähzimmer zu verkriechen. Dauerregen wäre dafür nicht schlecht - stattdessen haben wir blauen Himmel, Sonnenschein und sommerliche 27 Grad.

Aber bevor ich jetzt rausgehe und diesen herrlichen Tag geniesse, gucke ich auf dem MeMadeMittwoch-Blog, wer sich schon alles versammelt hat, und welche Schnitte mit im Gepack sind.

Jetzt mal Butter bei die Fische

Jajaja, ich weiß. Es ist tote Hose hier auf dem Blog. Es ärgert mich selbst, dass ich so wenig Zeit für´s Nähen habe, aber manchmal ist es halt so.

Dabei juckt es schon gewaltig in den Fingern. Ich habe in der neuen Burda einen tollen Hosenrock gesehen, den ich unbedingt nähen möchte.


Und von meinem Kurz-Urlaub im wunderschönen Holland habe ich mir die Knip mitgebracht, in der auch tolle Schnitte drin sind. (Es ist eine Ausgabe, aber mit Sonderbeilage)


Auf dem MeMadeMittwoch-Blog startet bald der Wintermantel Sew Along. Ich mag den Me Made Mittwoch, ich mag Sew Alongs, und ich freue mich darauf, bald wieder Termindruck zu haben, und endlich wieder etwas zu produzieren.Ich bin zwar während des Sew Alongs eine Woche im Urlaub (in Österreich, und ich mache natürlich wieder Halt in diesem wahnsinnig großen Stoffgeschäft), aber ich denke, ich werde es trotzdem schaffen.

Wenn ich mal aus der Küche rauskäme.
Es ist nämlich so: Seit ein paar Monaten habe ich einen Thermomix und ich bin völlig fasziniert davon, was damit so alles gemacht wird. Es ist so, als hätte sich eine völlig neue Welt aufgetan. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob sich das wirklich lohnt, aber inzwischen versinke ich in Rezepte, die ich alle ausprobieren will. Von Aioli bis zur Zwiebelstreichwurst (richtig gelesen: Wurst kann man damit jetzt auch machen) ist alles in zwei Ordnern sortiert, und ich muss zugeben, dass ich mittlerweile so ein bisschen den Überblick verliere.

Es geht mir so ein bisschen wie damals, als ich die große weite Welt der Nähblogs entdeckt habe. Man taucht immer weiter ab, und vor lauter Gucken kommt man zu gar nichts. Damit muss aber jetzt mal Schluss sein.

Außerdem wird das Wetter jetzt auch wieder schlechter, es wird abends früh dunkel und kalt dazu, und das lange draußen sitzen hat damit ein Ende.

Also. Wir sehen uns am Sonntag zum ersten Termin des WMSA 2016.

Vielleicht ein neuer Lieblingsschnitt

I´m in Love. Und zwar total.
Ich habe gestern Fotos gemacht, und gerade beim Ansehen und Zurechtschneiden habe ich beschlossen, diesen Schnitt einfach nochmal zu nähen. Mit einem anderen Stoff, der ein bisschen fester und dicker ist, damit das Kleid mit dem entsprechenden Darunter herbsttauglich wird.

So, aber jetzt endlich die versprochenen Tragefotos.



Es ist schwierig, die richtige Farbe vom Stoff auf den Fotos einzufangen. Der Stoff glänzt ein bisschen, und ist außerdem von Haus aus zerknittert.



Ich musste nix an dem Schnitt ändern, er passt einfach perfekt. Sogar der Rücken, der bei mir ja immer ein bisschen das Problemkind ist, ist genau richtig.

Das Kleid hat kein Futter. Ich habe die Nähte von innen komplett mit Zick-Zack-Stich versäubert, die langen Strecken habe ich mit der Ovi genäht.


Sehr stolz bin ich auch auf die Knopflöcher. Meine Maschine hat zwar ein Knopfloch-Programm, aber ich habe trotzdem schon Knopflöcher in den Sand gesetzt, z.B. weil ich zu weit aufgeschnitten habe.


Und das Annähen der sieben Knöpfe hat auch nur eine halbe Stunde gedauert. Eine echte Nervenprobe für mich.

Fazit: Die Ecken und Kurven sind kniffelig, aber zu bewältigen. Der Schnitt hat eine super Passform, und wenn man gleich von Anfang an den Gürtel und nicht die vordere Blende vernäht, spart man sich ne Menge Arbeit.

Von mir gibt es zehn Punkte und den dicken Daumen nach oben für den Schnitt.